Ryanair verweigert Passagieren Check-in

Ticket-Rückerstattungen führen zur Problemen
© Pixabay

Die Billigfluglinie Ryanair hat Probleme mit seinen Fluggästen und dessen Rückbuchungen in der Corona-Pandemie

Der Streit um die Ticket-Rückerstattungen während der Corona-Pandemie spitzt sich zu. Medienberichten zufolge hat die Fluggesellschaft Ryanair Passagieren den Check-in verweigert und sie erst nach der Begleichung der Forderungen an Bord gelassen. So sollen laut der „Irish Times“ allein in Irland Hunderte Reisende betroffen sein. Der „Guardian“ berichtet auch über Fälle in Großbritannien. Erst vor kurzem hatte die britische Wettbewerbsbehörde Ermittlungen gegen Ryanair und den britischen Marktführer British Airways in diesen Fällen ist Verweis auf unklare Rechtslage eingestellt.

Chargebacks

Die irische Billigfluglinie zahlte Fluggästen die Kosten für die Flüge, die sie aufgrund der Pandemie nicht antreten konnten, nicht zurück. Daher nutzten Reisende die Möglichkeit, sich das Geld über die Kreditkartenfirma zurückzuholen. Diese Art der Rückerstattung nennt man Chargebacks. Die Namen und Daten dieser Passagiere hat Ryanair offenbar abgespeichert und verweigerte diesen das Boarding bei später gebuchten Flügen, wie zuvor „aerotelegraph.com“ berichtete. Ryanair sieht sich diesbezüglich im Recht und verwies auf die Geschäftsbedingungen.

Wie eine Ryanair-Sprecherin der „Irish Times“ mitteilte, hätten die Betroffenen nicht erstattungsfähige Tickets für Flüge gekauft, die trotz der Pandemie wie geplant durchgeführt wurden. Daher seien die Rückbuchungen über das Kreditkartenunternehmen „unrechtmäßig“ erfolgt. Laut Auskunft der Fluggesellschaft handle es sich dabei um 850 Reisende, welche erst wieder mitgenommen werden, wenn sie ihre Schulden beglichen hätten. Darüber hinaus berichten sowohl die „Irish Times“ als auch „Guardian“, dass die Betroffenen erst kurz vor Reiseantritt von der Sperrung erfuhren, aber dennoch neue Flüge buchen konnten.

APA/ Red.

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