Schweizer Tourismus sieht Aufschwung im Sommer

Gesamtauslastung der Hotels von Juni bis August voraussichtlich bei 48 Prozent
© Pixabay

Nach dem Coronajahr 2020 blickt die Schweiz bezüglich Tourismus wieder mit Zuversicht auf die bevorstehenden Sommerferien. Die Touristen aus den wichtigsten Ländern Deutschland, Frankreich, Benelux und Großbritannien dürfen deutlich zahlreicher kommen als im vergangenen Jahr. „Der Sommer wird stark“, sagte Schweiz-Tourismus-Direktor Martin Nydegger am Mittwoch vor den Medien in Zürich. Die Gäste aus Europa kämen zurück. 

Auch von außerhalb Europas werden Gäste erwartet. „Und nach dem letztjährigen fast vollständigen Ausfall der arabischen Gäste sind wir optimistisch, wieder einige von ihnen in ihrer Hochsaison, unserem Schweizer Sommer, begrüßen zu dürfen“, sagte Nydegger. Dagegen sieht es düster aus für Gäste aus Fernost und Ozeanien aus. „Für Festland-China, Japan oder auch Australien jedoch erwarten wir leider vorläufig keine Lockerungen der Einreiseregimes“, so der Schweizer-Tourismus-Direktor.

Trotz Aufschwung werden es im Gesamtjahr 2021 nochmals einen Rückgang von fünf Prozent bei den Übernachtungen im Vergleich zu 2020 geben. Das liege am schlechten Winter, erklärte Nydegger. Insgesamt würden 1,2 Millionen Übernachtungen fehlen, vor allem weil die Gäste aus Übersee ausblieben.

Die Buchungen in der Parahotellerie seien stark. Die Auslastung von Ferienwohnungen und Campingplätzen sei sehr hoch. In den Hochsaisonmonaten Juli und August seien sie gar fast ausgebucht. Die Hotels fürchten dagegen große Verluste durch die nach wie vor fehlenden ausländischen Gäste. Die Gesamtauslastung der Schweizer Hotels dürfte zwischen Juni und August nur 48 Prozent betragen. Insbesondere die Stadthotels seien schlecht gebucht. 

Um die Touristen zu locken, hat Schweiz Tourismus ein Generalabonnement für den Sommer lanciert, mit dem die Gäste einen Monat lang mit dem öffentlichen Verkehr im ganzen Land herumfahren können.

APA/ Red.

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