Seilbahn am Lago Maggiore im Gespräch

Nach dem Seilbahnunglück will man in der Region in die Zukunft zu blicken.
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Das tödliche Seilbahnunglück am Lago Maggiore sei offenbar durch die absichtliche Abschaltung eines Sicherheitssystems ausgelöst worden.

Nach dem Seilbahnunglück am Lago Maggiore, bei dem am 23. Mai 14 Menschen gestorben sind, versuchen die touristische Ortschaft Stresa, wo sich die Talstation befindet, und die Region in die Zukunft zu blicken. Die Bürgermeister von Stresa und der Ortschaft Baveno, Marcella Severino und Alessandro Monti, diskutierten mit dem italienischen Infrastrukturminister Enrico Giovannini drei Projekte für den Neustart der Seilbahn.

Das erste Projekt würde eine Finanzierung in Höhe von 30 Millionen Euro erfordern. Dabei soll die aktuelle Mottarone-Seilbahn komplett durch eine Anlage mit modernerer Technik ersetzt werden. Ein zweiter Plan sieht die Möglichkeit einer Seilbahnverbindung zwischen Stresa und der Ortschaft Alpino vor. Dort sollen Touristen umsteigen und mit einer Zahnradbahn die Spitze des Mottarone-Bergs erreichen. Dies würde Investitionen von rund 80 Millionen Euro erfordern. Die dritte Variante sieht eine Seilbahn mit einem neuen Abschnitt in Richtung der Ortschaft Omegna vor. Sie soll eine Verbindung zwischen dem Lago Maggiore und dem Orta See schaffen. Die drei Projekt-Ideen werden am Freitag bei einer Pressekonferenz vorgestellt.

 

APA/Red.

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