Skigebiet Gaißau-Hintersee steht vor dem Aus

Grundbesitzer verhinderte eine Einigung mit den Betreibern.
© Skigebiet Gaißau-Hintersee

Blick von einer Skipiste im Skigebiet Gaißau-Hintersee

Nach zwei Wintern Stillstand und langen Verhandlungen scheint das Salzburger Skigebiet Gaißau-Hintersee nun endgültig vor dem kompletten Aus zu stehen. Am Freitag haben die neuen Eigentümer bekannt gegeben, dass das beliebte Familien-Ausflugsziel endgültig Geschichte sei, wie mehrere Medien am Samstag berichteten. Demnach seien alle Verhandlungen wegen einem Grundbesitzer gescheitert.

Alle anderen hätten die Verträge nämlich schon unterschrieben. Mehr als zwei Monate sollen die Verhandlungen gelaufen sein. Die beiden neuen Betreiber des aus einem Konkursverfahren übernommenen Wintersport-Gebietes, der Wiener Rechtsanwalt Berthold Lindner und der Transport- und Abbruchunternehmer Bernhard Eibl, nannten als Grund, dass der besagte Grundbesitzer keinen Vertrag mit der Liftgesellschaft abschließen wollte. Betroffen davon wären die Parkplätze und die untere Talabfahrt in der Gaißau.

Ob das letzte Wort in der Causa bereits gesprochen ist, bleibt offen. Die beiden betroffenen Bürgermeister der Region – der Ortschef von Krispl-Gaißau, Andreas Ploner, und jener von Adnet, Wolfgang Auer (beide ÖVP) – wollen es noch einmal mit Gesprächen mit allen Beteiligten versuchen. Auch Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer will laut Ankündigung in den Bezirksblättern persönlich einen letzten Rettungsversuch unternehmen.

APA/red

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