Sommerbuchungen bei AUA verdoppelt

AUA-Chef befürchtet einen Mangel an Piloten.
© Austrian Airlines

AUA rechnet 2021 mit besseren Zahlen.

Der Corona-Pandemie bewirkte, dass die Passagierzahlen der AUA gravierend reduziert wurden. Dennoch erwarte man sich bessere Zahlen als im Jahr 2020. In diesem Jahr verlor die AUA eine halbe Mrd. Euro. Zuletzt nahmen die Sommerbuchungen wieder zu. Hoensbroech sprach in einer Online-Pressekonferenz von verdoppelten Zahlen. Im Juli wolle die AUA 100 Ziele anfliegen und die Hälfte ihrer Kapazitäten in der Luft haben. Die AUA riet Passagieren möglichst jetzt schon für den Sommer zu buchen. Im Augenblick seien die Preise noch günstig, die Kapazitäten frei und zudem herrschten liberale Umbuchungsmöglichkeiten. Sobald der „Grüne Pass“ eingeführt wird, rechne die Fluggesellschaft mit einer schlagartigen Buchungswelle. Hier könne es zu einem Engpass an Piloten kommen. Hier hat die AUA den Vorteil, dass sie ihre Piloten nicht entlassen, sondern in Kurzarbeit gehalten hat.

Hoensbroech bleibt AUA-Chef

Am Donnerstag teilte Hoensbroech mit, dass er der AUA in Wien erhalten bleibe. In Medien wurde er mit dem Chef-Posten der SAS in Verbindung gebracht. Er habe zwar mit einem Personalberater der SAS gesprochen, aber sich dennoch für den Verbleib bei AUA entschieden. Für die AUA hänge vieles vom Sommer-Aufschwung ab. Aufgrund der langanhaltenden Erholung der Luftfahrt, musste man die Sparpläne nachschärfen. Die AUA müsse weitere Mitarbeiter abbauen. Dabei sind Kündigungen nicht ausgeschlossen. Die Redimensionierungspläne der Fluggesellschaft bleiben unverändert.

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