Sommerbuchungen kommen in Schwung

66 Prozent wollen sogar mehrmals verreisen
©pexels

Die Österreicherinnen und Österreicher lassen sich ihren Sommerurlaub trotz Inflation und Energiekrise nicht nehmen. Drei Viertel wollen mindestens eine Reise buchen, 66 Prozent sogar mehrere, wie aus einer Online-Umfrage im Auftrag des Reiseveranstalters TUI hervorgeht. Ein Viertel suche nach Angeboten in gĂŒnstigeren UrlaubslĂ€ndern. Gefragt seien QualitĂ€t, aber auch flexible Stornobedingungen und Umbuchungsmöglichkeiten. Jede zweite Buchung umfasse ein All-inclusive-Paket.

Vor der Buchung suchen die Urlauberinnen und Urlauber “verstĂ€rkt nach SchnĂ€ppchen beziehungsweise ErmĂ€ĂŸigungen”. “Die Menschen wollen Budgetsicherheit”, hielt TUI-Österreich-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Gottfried Math in einer Aussendung von heute, Mittwoch, fest. “Sie wollen wissen, was der Urlaub letztlich kostet und bei einer All-inclusive-Buchung sind bereits alle Nebenkosten im Hotel im Preis enthalten.” Die Reise gehe hier vor allem in LĂ€nder wie die TĂŒrkei oder Ägypten, aber auch Tunesien entwickle sich immer besser.

Wer sparen will soll den Angaben zufolge eher frĂŒh buchen, denn auf Last-Minute-Angebote setzen. Der Trend gehe auch in diese Richtung. “Wir sehen jetzt schon deutlich mehr FrĂŒhbucher als 2022, der JĂ€nner entwickelt sich zu einem sehr starken Buchungsmonat”, berichtete Math. Eine Reise könne auf diese Weise um bis zu 40 Prozent gĂŒnstiger kommen.

Der vorgelegten Umfrage zufolge setzt noch knapp ein Viertel auf Last-Minute: 6 Prozent wollen ihren Sommerurlaub auf den letzten DrĂŒcker, also weniger als 14 Tage vor Reiseantritt, buchen. Weitere 17 Prozent wollen zwei bis vier Wochen vor Abreise zugreifen. An der Erhebung von YouGov Deutschland nahmen den Angaben zufolge 1.044 Personen in Österreich zwischen 6. und 11. JĂ€nner 2023 teil.

“Wir sind fĂŒr das kommende Jahr optimistisch, denn das Interesse an Reisen ist hoch und der Urlaub wird nicht eingespart”, so der TUI-Österreich-Chef. Auch der Flugplan des Unternehmens lĂ€sst die Pandemie hinter sich. “Wir freuen uns, dass wir fĂŒr den kommenden Sommer wieder auf und teilweise sogar ĂŒber Vorkrisenniveau planen können”, betonte Math.

APA/Red.

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