Sommerurlaub bleibt Österreichern wichtig
Für 86 Prozent der Österreicher gehörte der Sommerurlaub auch heuer zur Jahresplanung, fast jeder Zweite verbringt ihn im Ausland.
Der Sommerurlaub gehört für die große Mehrheit der Österreicher auch heuer zur Jahresplanung. Laut einer Studie von Ipsos im Auftrag von Billa Reisen machen oder machten 86 Prozent der Befragten 2026 einen Sommerurlaub. Bei den 20- bis 29-Jährigen liegt der Anteil mit 95 Prozent noch höher. Fast jeder zweite Befragte verbringt den Haupturlaub im Ausland. 36 Prozent entscheiden sich hingegen für Österreich als Reiseziel.
Wetter und Preis entscheidend
Bei der Wahl des Urlaubsortes stehen vor allem das Klima und das Wetter im Vordergrund. 41 Prozent der Befragten nannten diesen Faktor als entscheidend. Knapp dahinter folgt der Preis mit 39 Prozent. Jeweils 32 Prozent achten auf eine kurze Anreise und die Möglichkeit, Neues kennenzulernen. Für 28 Prozent spielt außerdem die Sicherheit am Reiseziel eine wichtige Rolle.
Finanzielle Situation beeinflusst Buchung
Ein Drittel der Befragten wartete mit der Buchung des Sommerurlaubs länger als üblich. Als wichtigste Gründe wurden die eigene finanzielle Situation und die erwartete Preisentwicklung genannt. Bei 62 Prozent bleibt die Dauer des Sommerurlaubs gegenüber dem Vorjahr unverändert. Eine Woche ist dabei weiterhin die häufigste Urlaubsdauer. Fast jeder Fünfte plant einen Aufenthalt von elf bis 14 Tagen. Drei Viertel der Befragten fühlen sich laut Studie derzeit sehr oder eher urlaubsreif. Als wichtigste Ziele des Sommerurlaubs wurden Erholung sowie eine Kombination aus Erholung und Erlebnis genannt, die jeweils 48 Prozent angaben.
Griechenland vor Türkei und Spanien
Auch bei den Kunden von Billa Reisen zeigt sich eine Präferenz für etablierte Reiseziele. Nach Angaben von Dertour-Austria-Chef Mark Tantz buchen die Kunden häufig früh und reisen vielfach mit der Familie. 45 Prozent der Billa-Reisen-Kunden nutzten Frühbucherangebote. Der durchschnittliche Reisepreis stieg trotz der Inflation um zwei Prozent auf 1.130 Euro pro Gast. Bei den beliebtesten Reisezielen lag Griechenland vor der Türkei und Spanien. Als stärkster Gewinner bei den Buchungen wurde Bulgarien genannt.
(APA/red)
