Spontanität beim Sommerurlaub

Jeder Vierte will Urlaub spontan planen und buchen
© Pixabay

Corona hat das Reiseverhalten der Österreicher geändert. Laut dem ÖAMTC-Reisemonitoring wartet jeder Vierte für den Sommer mit einer Buchung noch ab, wie sich die Situation weiterentwickelt. „Das sind zehn Prozent mehr als noch 2020“, sagte ÖAMTC-Touristikerin Magdalena Draxler. „Zum Befragungszeitraum Anfang/Mitte Mai hatten erst 40 Prozent ihren geplanten Hauptsommerurlaub bereits gebucht“, erläuterte die Expertin. Die Online-Umfrage wurde im Auftrag des ÖAMTC durch das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Bilendi zwischen 4. und 12. Mai 2021 unter 1.696 Österreichern durchgeführt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren.

Bei Familien mit Kindern hatte sich schon jede zweite festgelegt. Die Mehrheit der Befragten war jedoch auch zuversichtlich, dass ihr Urlaub in der geplanten Form zustande kommen wird – ein Drittel hingegen zeigte sich eher pessimistisch. „Doch der Sommerurlaub an sich liegt hoch im Kurs: Mit 72 Prozent plant ein Großteil der reisebereiten Österreicher mindestens eine mehrtägige Auszeit zwischen Juni und September“, sagte die Expertin. „Die Sehnsucht nach Meer ist heuer besonders groß – 37 Prozent der Befragten möchten heuer an den Strand, gefolgt vom Urlaub am See oder in den Bergen. Familienbesuche oder Aktivurlaub wurden erst an vierter bzw. fünfter Stelle genannt.“

Bei den Zielen für die Hauptsommerreise liegen Österreich, hier vor allem Kärnten und die Steiermark, sowie das europäische Ausland etwa gleich auf. Beim Urlaub im Ausland zieht es die meisten Befragten nach Kroatien, dicht gefolgt von Italien, auf Platz drei liegt Griechenland.

 

APA/Red.

 

 

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