Swiss Airlines streicht 780 Stellen

Die Flotte von 90 Flugzeugen soll um 15 Prozent verkleinert werden.
© Pixabay

Swiss Airlines plant Stellenabbau.

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie baut die Fluggesellschaft Personal- und Flottenbestand ab. Die Lufthansa-Tochter will durch diese Maßnahmen 500 Mio. Franken einsparen. Der Personalabbau habe unter Berücksichtigung des seit 2020 eingeleiteten Stellenabbaus über freiwillige Maßnahmen und durch natürliche Fluktuation eine Reduktion von insgesamt rund 1.700 Vollzeitstellen zur Folge. Dies entspricht einem Minus von über 20 Prozent. Swiss werde bis Ende 2021 mehr als 1.000 Vollzeitstellen abgebaut haben. Vermeidbar sei ein weiterer Personalabbau voraussichtlich dennoch nicht. Die nun beabsichtigte Redimensionierung könnte 780 Mitarbeiter betreffen. Davon arbeiten 650 Vollzeit. Davon rund 200 beim Bodenpersonal, 60 in der Technik, 400 beim Kabinenpersonal und 120 im Cockpit. Ein Konsultationsverfahren wurde eingeleitet.

Gewerkschaft VPOD gegen Stellenabbau

Durch die Ausflottung von Maschinen der Airbus A320-Familie und der Reduktion im Wetlease-Bereich würde sich die Anzahl Flugzeuge auf Kurz- und Mittelstrecke von 69 auf 59 reduzieren. Im Langstreckenbereich will Swiss Airlines die Flotte von 31 auf 26 verkleinern. Im Rahmen des Konsultationsverfahrens wolle sich die Gewerkschaft VPOD nun dafür einsetzen, dass Swiss die Strategie nochmals überdenke. Dabei berufe man sich auf aktuelle positive Studien für den Luftverkehr. Bereits Ende 2021 könnte ein ähnliches Niveau im Luftverkehr wie vor der Krise erreicht werden, sagt die Gewerkschaft.

APA/red

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