Swiss will Impf-Unwillige kündigen

Fluggesellschaft warnt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Entlassung
© Pixabay

Harter Kurs in Sachen Covid bei schweizer Airline

Die Fluggesellschaft Swiss spricht voraussichtlich ab Ende Jänner 2022 Kündigungen aus für Beschäftigte, die sich gegen das Coronavirus nicht impfen lassen wollen, wie sie angibt. Cockpit- und Kabinenangestellte, die mehr Zeit für die Entscheidung benötigten, könnten vorerst für rund sechs Monate ihre Arbeit niederlegen und innerhalb dieser Zeit wieder zurückkehren, sofern sie vollständig geimpft sind, teilte ein Sprecher auf Anfrage mit. Wer sich allerdings partout nicht impfen lassen möchte, wird entlassen. Können Mitarbeiter medizinische Gründe vorweisen, warum sie sich nicht impfen lassen können, werden laut dem Sprecher aber individuelle Lösungen gesucht, hieß es weiter.

Rigorose Impfpolitik

Laut dem Sprecher der Airline liegt die Impfquote etwas höher als diejenige der Gesamtbevölkerung, welche aktuell bei 54,9 Prozent liegt. Die Swiss hat bereits am 24. August bekanntgegeben, dass sich ihre Angestellten impfen lassen müssen. Gemäß der Airline ist die konsequente Umsetzung des Impfobligatoriums für eine stabile Operation von zentraler Bedeutung. Um ab Dezember weiterhin für den Flugdienst eingesetzt werden zu können, müsse das fliegende Personal deshalb bis zum 1. Dezember 2021 vollständig geimpft sein. Für die Mitarbeiter heißt das, dass sie spätestens bis zum 15. November die zweite Impfdosis erhalten müssen. APA/RED./CH

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