Tortour-Operators

Wenn dir Corona auf den Rücken brennt, dann ist schlecht reisen. FaktuM präsentiert Rezepte der Veranstalter in Zeiten des Chaos auf ihren Reisen ins Ungewisse.
© Pixabay

Zahlreiche Veranstalter haben ihre vor der Pandemie durchaus als „Cashcows“ geltenden Bereiche wie Gruppen- bzw. Sport- oder Businessreisen geschlossen bzw. völlig umstrukturiert. Andere Unternehmen sehen wiederum gerade hier eine Chance für die hoffentlich bald kommende Zeit nach der Pandemie. Warum agieren Reiseveranstalter so unterschiedlich und worauf basiert ihre jeweilige Strategie? Welche Pläne verfolgen sie? Und wie sieht die künftige Marketing-Strategie aus?

Die Raiffeisen Touristik setzt vor dem Hintergrund einer immer besseren Durchimpfung auf eine zügige Normalisierung des Tourismus. Beim Unternehmen mit den Giebelkreuz im Logo beobachtet man den Markt sehr genau und bekommt natürlich mit, was die Marktbegleiter machen. Dies ist auch in den Medien nachzulesen. Man will daher einen anderen Weg beschreiten als viele der Mitbewerber. Geschäftsführer Bernd Knoflach: „Wir sehen die Zukunft sehr optimistisch, da wir von unseren Kunden wissen, dass sie wieder reisen wollen und dies auch werden.“ Entscheidend wird sein, wie rasch man mit den Impfungen vorankommt. In der Folge könnte der Tourismus sich wieder in Richtung Normalität bewegen.

Knoflach: „Wir haben die Zeit genutzt und uns fit für die Zukunft gemacht.“ So wurde der Online-Bereich aktualisiert und die Homepage überarbeitet, um auch besser wahrgenommen zu werden. Mit verstärkter Werbetätigkeit will man den Kunden darüber hinaus vermitteln, dass man da ist. Positives Feedback der Kunden gibt es bereits. Knoflach: „Das beste Feedback sind natürlich Buchungen. Diese gibt es, auch schon für 2022 beziehungsweise 2023. Der Großteil der Anfragen kommt aus dem privaten sowie dem Gruppenbereich. Im ersten Halbjahr dieses Jahres ist die Buchungslage allerdings noch recht mau. Positiv sieht es allerdings schon für das zweite Halbjahr aus.“

Bei den Reisebüros plant man derzeit keinerlei Schließungen. Auch Kündigungen sind nicht geplant. Knoflach: „Wir haben unsere Hausaufgaben schon 2016/17 gemacht, als wir uns strukturell verändert haben.“ Die damaligen Schritte haben dazu geführt, dass man jetzt gut aufgestellt ist und nicht nachjustieren muss. Knoflach: „Wir werden alle derzeit bestehenden 19 Filialen belassen.“

Und Kunden, die in einem Reisebüro buchen, sind auf der sicheren Seite. Vielfach sagt man ja, potenzielle Kunden würden sich nur mehr im Reisebüro informieren, um in der Folge online zu buchen. Das will Knoflach nicht unterschreiben: „Wir glauben, dass der Kunde versteht, dass eine Buchung von Pauschalreisen im Reisebüro die beste und sicherste Lösung ist. Das haben auch viele Versicherungen erkannt. Zudem gibt es Möglichkeiten, bis zu einem längeren Zeitpunkt zu stornieren. Etwa bei Kreuzfahrten unseres Partners ACC.“

Von Ernst F. Müller

 

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