Tourismusanalyse: Sommer 2021 reicht nicht

Analyse des WIFO zeigt -40% für das Gesamtjahr im Vergleich zum Vorkrisenniveau.
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Der Tourismus in den ländlichen Gebieten in Österreich wird sich schneller als der Stadttourismus erholen.

Für das gesamte Jahr 2021 bleiben die Aussichten mit rund 12% weniger Nächtigungen als 2020 und einer um 43½% geringeren Nachfrage als im Vorkrisenjahr 2019 trüb. Nachdem die Wintersaison von November 2020 bis April 2021 Lockdown-bedingt fast vollständig ausfiel, dürfte sich der Tourismus in Österreich aktuellen Schätzungen des WIFO zufolge im Sommer 2021 erholen (Nächtigungen rund +22½% gegenüber 2020 bzw. ‑16½% im Vergleich zur Normalsaison 2019). Mit Ausnahme von Reisenden zu Geschäfts- und Gesundheitszwecken waren Beherbergungsbetriebe in Österreich in der Wintersaison 2020/21 praktisch durchgehend mit behördlichen Betretungsverboten belegt.

Städte sind im Nachteil

Insgesamt wird die Tourismusentwicklung im Sommer 2021 für den ländlichen Raum deutlich positiver als für die Städte und ihr Umland eingeschätzt – schon in der Saison 2020 profitierten hier vor allem Regionen mit traditionell hohem Anteil inländischer Gäste, topographischen Attributen wie Seen oder alpinen Landschaften sowie einer breiten Palette an Erholungs- und Aktivsportangeboten.

APA/Red.

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