Uber – Mehr Sicherheit für Kunden

Neue Funktionen sollen unter anderem aufs Anschnallen aufmerksam machen oder Abweichungen der Route erkennen.
©unsplash

Uber ist eine Plattform, bei der private Personen als Taxifahrer Geld verdienen können.

Die beliebte App für private Mitfahrgelegenheiten Uber will mittels eines neuen Updates die Sicherheit der Kunden verbessern. Einer der Gründe dafür ist die Tatsache, dass sich viele Menschen im Auto nicht anschnallen, wie die Uber-Straßensicherheits-Managerin Kristin Smith erklärt: „Viele Menschen geben zu, dass sie sich insbesondere bei kurzen Fahrten nicht immer anschnallen, das führt jedoch häufig zu unangenehmen Situation für Fahrer.“ So steigt die Zahl der Beschwerden von Fahrern immer weiter. Diese müssen nämlich mit Strafen rechnen, wenn sie unangeschnallte Passagiere mit sich führen. Zudem ist die Statistik nicht angeschnallter Unfallopfer erschreckend hoch. Dies habe laut Uber auch den Anstoß zum Update gegeben – die neue Funktion soll Kunden daher mittels Benachrichtigung an das Anschnallen erinnern und darauf aufmerksam machen, wie wichtig das bei jeder noch so kurzen Fahrt ist. Das neue Feature soll in den nächsten Wochen zunächst nur in den USA getestet werden.

Sicherung von Beweisen

Aber das ist nicht die einzige Neuerung – auch eine Audio-Aufnahme-Funktion ist geplant. Das bedeutet, dass die Handys des Fahrers und des Kunden eine Sprachaufzeichnung während der Fahrt machen – sofern beide einwilligen – und diese dann in Streitfällen als Beweis verwendet werden kann. Oftmals kam es nämlich beispielsweise schon vor, dass ein Fahrer eine Kundin sexuell belästigt hat, diese dann aber keine handfesten Beweise hatte – dies soll sich nun ändern. Dabei wird die Aufzeichnung so verschlüsselt, dass sie nicht einmal von Uber selbst angehört werden kann. Lediglich bei Einreichung eines Sicherheitsberichts kann der Kunde die Datei anhängen, sodass sie von einem Sicherheitsbeauftragten untersucht werden kann.

Die Funktion wird in Lateinamerika bereits seit zwei Jahren erfolgreich getestet. Künftig sollen deswegen auch Nutzer des Dienstes in den USA darauf zugreifen können. Übrigens: Willigt der Fahrer nicht ein, die Funktion zu nutzen, bekommt der Kunde vor der Fahrt eine Benachrichtigung auf sein Handy. Dann kann er sich immer noch umentscheiden, ob er denn nun in das Fahrzeug steigen möchte – oder eben nicht.

Route wird neu berechnet

Mit einer Erweiterung der sogenannten „RideCheck“-Funktion, die bereits 2019 eingeführt wurde, will Uber ebenfalls die Sicherheit seiner Nutzer weitestgehend gewährleisten. Bisher konnte die App dank dieser Funktion mittels GPS-Daten und Sensoren des Smartphones Unfälle oder ungewöhnlich lange Stopps erkennen. Nun werden Kunden auch darüber informiert, wenn der Fahrer die Route verlässt oder wenn es zu unerwarteten Stopps vor dem Erreichen des Zielorts kommt. Erkennt das System eine Abweichung der Route, bekommen Fahrer und Kunde eine Benachrichtigung und können bestätigen, dass alles okay ist – oder den Notfall-Kopf drücken.

Pressetext/Red.

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