US-Aufsicht – Druck auf Boeing

Problemjet "Dreamliner" kann nicht zertifiziert werden
@ Pixabay

Boeing versichert Kooperation mit FAA zur ErfĂŒllung aller Auflagen

Die US-Luftfahrtaufsicht FAA will Boeing nach ProduktionsmĂ€ngeln beim Langstreckenjet 787 “Dreamliner” genau auf die Finger schauen. Die Behörde teilte am Dienstag mit, weiter die Inspektionshoheit bei den Maschinen zu beanspruchen. Dies werde so bleiben, bis Boeings eigene QualitĂ€tskontrollen eine konsequente Einhaltung der FAA-Standards bei der 787-Herstellung gewĂ€hrleisteten. FĂŒr den Flugzeugbauer bedeutet dies, dass er die Jets bis auf Weiteres nicht selbst zertifizieren kann. Boeing erklĂ€rte in einer Stellungnahme, die Rolle der FAA als Regulierer zu respektieren und ihre “rigorosen” Prozesse zu befolgen. Der Konzern werde weiter mit der FAA kooperieren, um die ErfĂŒllung aller Auflagen sicherstellen zu können. Sicherheit sei die oberste PrioritĂ€t.

Verlustreich

Der Airbus-Rivale leidet schon lĂ€nger darunter, dass die 787 wegen verschiedener ProduktionsmĂ€ngel nicht an Kunden ĂŒbergeben werden kann. Boeing wartet weiter auf die Erlaubnis der US-Flugaufsicht. Sonderbelastungen wegen des Modells – etwa fĂŒr Ausgleichszahlungen aufgrund verzögerter Auslieferungen an Fluggesellschaften – brockten Boeing im Schlussquartal bereits einen Verlust von 4,2 Milliarden Dollar (3,71 Mrd. Euro) ein. APA/RED.

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