Verkaufsgespräche um Tyrolean Jet Services

Die Fluglinie des Kristallkonzerns Swarovski soll verkauft werden
Pixabay

Die Swarovski Fluglinie steht vor dem Verkauf

Swarovski plant sich von ihrer hauseigenen Airline Tyrolean Jet Services zu verabschieden und führt derzeit schon Gespräche mit Interessenten. Sie soll an externe Partner und Investoren weitergegeben werden. Vertreter der Firma begründen die Entscheidung damit, dass es keinen Bedarf mehr für ein eigenes Fluglinien Unternehmen gäbe. Der Flugbedarf hat sich sowohl intern, als auch extern reduziert. Das wurde von Sprechern von Swarovski in der Donnerstags-Ausgabe der Tiroler Tageszeitung bekannt gegeben.

Größere Verluste

Die Tyrolean Jet Services wurde 1958 gegründet als Airline für Geschäfts- und Privatjetreiseflüge für Swarovski und besitzt 3 Flugzeuge.  Doch das Flugunternehmen konnte in letzter Zeit keine Gewinne mehr verzeichnen und schrieb rote Zahlen. Ende 2020 wurde ein Verlust von rund 7,5 Millionen Euro gemeldet. Derzeit seien nur noch 30 Mitarbeiter angestellt. 2021 wurden etwa 30 Angestellte entlassen. Die Töchterfirmen TJS Malta soll auch verkauft werden. TSJ San Marino gehört schon seit 2020 nicht mehr zu Swarovski.

Der Konzern besitzt auch ein Personalleasing, eine Flugschule und das Cateringunternehmen „Cloud Number9“. Letzteres soll jedoch im Besitz der Kristallfirma bleiben. Zu den anderen Töchterunternehmen sei nichts bekannt.

APA/RED

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