Wizz Air rechnet auch 2021/22 mit Verlusten

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Fehlbetrag von 576 Mio. Euro ausgewiesen
© Pixabay

Die ungarische Billig-Airline Wizz Air hält rote Zahlen auch im laufenden Geschäftsjahr für möglich. Im vergangenen Geschäftsjahr musste man einen Fehlbetrag von 576 Mio. Euro hinnehmen. 2019/20 stand noch ein Gewinn von 281 Mio. Euro unter dem Strich. Laut Konzernchef Joszef Varadi erwarte man ohne beschleunigte und dauerhafte Aufhebung der Corona-Beschränkungen auch für das Geschäftsjahr 2022 einen Nettoverlust. Das Unternehmen stehe vor einem weiteren „Übergangsjahr“ und rechne damit, im laufenden Auftaktquartal mit etwa 30 Prozent seiner Vorkrisen-Kapazität zu fliegen. Erst im Geschäftsjahr 2022/23 könne man zum vollen Flugplan zurückzukehren. Trotz der anhaltenden Ungewissheit haben Wizz und Low-Cost-Konkurrenten wie Ryanair die Coronakrise genutzt, um neue Strecken zu eröffnen. Die ungarische Airline fliegt derzeit 43 Flugplätze an. Vor der Pandemie waren es noch 25. Die Flotte wurde um 16 Flugzeuge auf 137 Maschinen ausgebaut. So wolle man sich auf ein anziehendes Geschäft vorbereiten.

APA/red

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