Zell am See – Kaprun für autofreien Urlaub

Salzburger Tourismusmagnet investiert eine Million Euro in Klimaschutz-Maßnahmen.
© Tourismusverband Zell am See-Kaprun/Faistauer Photography

Die Region Zell am See-Kaprun möchte sich zu einer Schwerpunktregion alternativer Urlaubermobilität entwickeln.

Mit rund 2,8 Millionen Nächtigungen im Jahr gehören die Gemeinden Zell am See – Kaprun zu den führenden Tourismusregionen Österreichs. Aktuell starten die beiden Gemeinden mit ganz konkreten Maßnahmen, die den Urlaub rundum klimafreundlich werden lassen sollen. Der Branche soll dadurch auch eine positive Perspektive für die Zeit nach der Corona-Krise geboten werden. Einer der Schwerpunkte dabei ist die Mobilität. Urlaub soll in Zukunft ganz ohne Auto bequem möglich sein. Finanziert werden die Pläne mit einer Million Euro aus dem Modellregionen-Fördertopf des Klima- und Energiefonds. Zell am See – Kaprun soll damit zur internationalen Vorzeigeregion in Sachen emissionsfreier Urlaub in Österreich werden.

80 Prozent der CO2 Emissionen während einer Urlaubsreise sind auf die An- und Abreise zurückzuführen. Ein enormer Hebel für Emissionseinsparungen. Zell am See – Kaprun verzeichnet pro Jahr rund 2,8 Millionen Nächtigungen. Die Region möchte daher Angebote für Gäste schnüren, die sowohl die Anreise – hier punktet Zell am See mit dem Bahnhof mitten in der Stadt – als auch die Mobilität vor Ort emissionsfrei gestalten sollen. Die Verantwortlichen planen unter anderem, E-Bikes in den Gemeinden zur Verfügung zu stellen.

 

PA/red

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