Anteil des Tourismus am BIP ist im zweiten Coronajahr stark gesunken

Beitrag zur Wirtschaftsleistung sank 2021 auf 2,7 Prozent - 2019 waren es noch 5,3 Prozent - Branche hat sich inzwischen aber fast vollständig erholt
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Die Auswirkungen der Coronapandemie auf den Tourismus waren enorm. Der Beitrag des Sektors zur Wirtschaftsleistung Österreichs halbierte sich im zweiten Coronajahr 2021 fast gegenüber dem Jahr vor Beginn der Pandemie (2019). Der Anteil des Tourismus am Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank auf 2,7 Prozent, nach 3,4 Prozent im ersten Coronajahr 2020 und 5,3 Prozent im Jahr 2019, zeigen Daten der Statistik Austria. Inzwischen hat sich die Branche aber fast vollständig erholt.

„Die Nächtigungen lagen im Jahr 2022 bereits auf 89,7 Prozent des Vor-Corona-Jahres 2019 und in der Wintersaison 2022/23 wurden bei den Übernachtungen sogar 95,0 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht“, sagte Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas am Freitag laut einer Aussendung.

Im Jahr 2021 wurden von in- und ausländischen Gästen in Österreich 19,2 Mrd. Euro ausgegeben, vor der Pandemie war der touristische Konsum mit 37,89 Mrd. Euro fast doppelt so hoch. Mehr als die Hälfte der Ausgaben entfiel im zweiten Coronajahr auf inländische Gäste. Damals gab es international Reisebeschränkungen. Im Tourismus waren in diesem Jahr rund 108.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) in Österreich beschäftigt.

APA/Red.

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