„Resonanz“ statt Massentourismus

Geht es nach der Resonanz-Tourismus-Studie, sind Masssentourismus, überfüllte Strände & Co. bald passé
©Pixabay

Überfüllte Strände und Strandpromenaden wird es in den nächsten Jahren vielleicht nicht mehr geben

Vor COVID-19 gab es eine enorme Anzahl an Reiseangeboten mit verschiedenen Zielen und unterschiedlichen Verkehrsmitteln. Man buchte spontan, kurzfristig und ohne exaktes Reiseziel. Dies wird sich nach der Corona Krise verändern, denn in der Post-Corona Welt werden nicht sofort alle Reisen wieder möglich sein. Daher müssen sich die Menschen genau überlegen, wann sie wohin fahren/fliegen und ihren Urlaub deutlich besser durchplanen als vor der Pandemie. Für den Tourismus ist dies einerseits eine Herausforderung, andererseits aber auch eine Chance. Das Reiseverhalten wird zukünftig nämlich auch von Sicherheiten und Garantien, die Reisebüros versprechen, abhängen. Besonders späte Stornierungsmöglichkeiten einer Reise sind aktuell bei allen Reisenden gerne gesehen.
Nach der Corona Krise lautet das Motto Transparenz. Eine gute Interaktion zwischen Reiseveranstalter und den Reisenden ist das A und O. Man sollte sich auf ein persönliches, mitfühlendes Niveau begeben können, um den reisenden ideal beraten zu können.

Massentourismus ist nicht mehr gerne gesehen

Zu viele Menschen auf einem Fleck, sind nicht nur während der Pandemie unvorstellbar, sondern auch danach nicht besonders erwünscht. Der erste Sommer nach der Krise wird wohl vielleicht noch etwas „wild“ wirken und werden, doch es wird bzw. „muss“ Ernüchterung eintreten. Anbieter, die diese Art des Massentourismus fördern werden es künftig schwieriger haben. Natürlich wird es immer Menschen geben, die auf den altbekannten Urlaub setzen, allerdings wird ein deutlicher Wandel spürbar sein, denn der „Resonanz-Tourismus“ liegt momentan stark im Trend und wird es auch nach Corona bleiben.

Aufschwung des Resonanz Tourismus

Die Trendstudie „Resonanz-Tourismus“ erklärt die vier Schritte, die für den Resonanz Tourismus entscheidend sind.

1. Das Grundprinzip der Resonanz, der Wunsch nach nachhaltigen Beziehungen, wird durch die Coronakrise noch einmal einen enormen Aufschwung erhalten.
Der Grundstein dafür konnte bereits während der Pandemie gelegt werden. Die Art, wie Tourismusmitarbeiter mit den Reisenden in der Krisenzeit interagierten, wird auch für spätere Erfahrungen wichtig sein.
2. Tourismus-Anbieter müssen sich überlegen, welche Resonanzerfahrung sie und das restliche Ökosystem bieten können, in dem sich die Menschen rund um das spezifische Angebot bewegen.
3. Resonanz bietet auch eine Sicherheit für Tourismusmitarbeiter, denn durch den Wunsch nach dem Erleben von persönlichem Kontakt, ist es ratsam für Firmen möglichst viele TourismusberaterInnen angestellt zu haben, um alle ihre Kunden bestmöglich betreuen zu können.
4. Auch die Qualität der Reiseerfahrung hat sich verändert. Nicht mehr nur die Technologie ist wichtig, sondern auch welche Angebote von Anfang an angeboten werden und wie kompliziert es ist eine einfach Reise zu buchen.

Es kann also zusammenfassend gesagt werden, dass es den Tourismus wie wir ihn aus der Vor-Coronazeit kennen, so vielleicht nicht mehr geben wird. Stattdessen werden die Menschen ihre Urlaube bewusster planen und ihr Ziel nach reichlicher Überlegung auswählen.

Red./TP

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