Streik in Italien

Gewerkschaften von Nahverkehrgesellschaften veranstalteten landesweite Streiks, aufgrund neuer Corona Regelungen für Arbeitnehmer
Pixabay

Besonders in Rom und Mailand kam es zu Verzögerungen und Staus

Gewerkschaftsverbände in Italien riefen am Montag zum landesweiten Streik im öffentlichen Nahverkehr auf. Bestreikt wurden die Diensten von Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen. Der Ausfall führte zu Problemen in italienischen Großstädten. Der Aufstand startete jedoch erst nach dem morgendlichen Berufsverkehr, so konnten die meisten Italiener noch ungestört zur Arbeit kommen. Auch am Abend waren die öffentlichen Verkehrsmittel wieder im normalen Betrieb. Touristen, die nichts von dem Streik wussten, warteten jedoch tagsüber vergebens auf die Verkehrslinien.

Demonstrationen in Städten

Es kam auch zu Demonstrationen in Neapel, Rom, Turin und Genua. In Neapel wurde eine Autobahnauffahrt zum Hafengebiet blockiert. Die Demonstranten stellten Forderungen wie eine Arbeistverkürzung bei gleichem Lohn, einGrundeinkommen, höhere Pensioen und Invetsitionen in Schulen und Verkehr.

Forderung nach gratis Corona Tests

Grund für den Streik war die „Politik der Regierung von Premier Mario Draghi und der Europäischen Union, die darauf abzielt, die Krise auf die Schultern der Arbeitnehmer abzuwälzen, um ausschließlich der Besitzerklasse und der Finanzmacht zu dienen“, laut der Presseaussendung der Gewerkschaft. Die Vertreter der Gewerkschaft forderten kostenlose Tests für nicht geimpfte Arbeitnehmer. Die Forderung entstand aufgrund einer neuen Verordnung in Italien. Wer nämlich fünf Tage ohne Impfbescheinigung, einen negativen Test oder ein Genesungszertifikat zur Arbeit erscheint, wird ohne Gehalt vom Dienst suspendiert. Die Forderung wurde von der Regierung abgelehnt, es wird aber ein Preis von 15 Euro garantiert.

APA/RED

 

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