Tirols Touristiker optimistisch

Hohe Erwartungen an kommende Wintersaison
© Pixabay

Trotz 3 bzw. 2G steht der Freude am Wintersport nichts im Wege

Vergangenen Mittwoch sprach Florian Phleps, Geschäftsführer der Tirol Werbung, von einer „richtig guten“ Stimmungslage und einem „Nachholeffekt“ für die Region. Ein Imageschaden für Tirol durch die Causa Ischgl sei wnicht zu befürchten, auch hätten sich die Negativschlagzeilen auf die vergangenen Sommersaisonen 2020 und 2021 nicht ausgewirkt. Die Wintersaison wird nun traditionell von den anstehenden Weltcuprennen in Sölden eingeleitet. Von einer Auslastung unter dem Vorkrisenniveau müsse man dennoch ausgehen, prognostizierte Hubert Siller, Leiter des Department für Tourismus- und Freizeitwirtschaft am Management Center Innsbruck. „Wenn wir jetzt von einem ’normalen Winter‘ sprechen, heißt das, ein Winter mit Covid und 3G. Darauf müssen wir uns einstellen.“ Auch er sprach von einem „Nachholeffekt“, der sich in Abfragen vor allem bei internationalen Gästen abgezeichnet habe.

Nachholeffekt & Reflexionszeit

Phleps stellte weiters fest, dass Tirol im Bundesländervergleich mit 80 Prozent den höchsten Stammgästeanteil habe. Er verwies zudem auf das „hohe entgegengebrachte Vertrauen“ und das Verantwortungsbewusstsein der Branche. Außerdem habe die Branche die „Zeit des Innehaltens“ genutzt, um zu reflektieren. „Die Weiterentwicklung der Tiroler Tourismus-Strategie kann nicht in einem ständigen ‚Mehr‘ liegen, sondern in einem ‚Besser'“, äußerte sich der Geschäftsführer der Tirol Werbung. Zudem müsse es einen „Qualitätsschub bei Veranstaltungen“ geben. Auch auf Nachhaltigkeit sowie den „verantwortlichen Umgang mit Ressourcen“ wolle man setzen. APA/RED./CH

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