Österreichs Gastronomie bleibt unter Druck
Steigende Personal- und Betriebskosten belasten vor allem kleine Betriebe.
Eine aktuelle Analyse der Wirtschaftskammer Österreich zeigt, dass die Gastronomie weiterhin mit erheblichen Herausforderungen kämpft. Laut Branchenvertreter Alois Rainer stehen insbesondere kleinere Betriebe unter starkem Druck, da steigende Preise und höhere Personalkosten die Gewinne schmälern.
Trotz teilweise höherer Umsätze bleibt die wirtschaftliche Lage angespannt, da diese Zuwächse häufig nur preisbedingt sind. Gleichzeitig liegen Gästezahlen und Ergebnisse vieler Betriebe noch unter dem Niveau vor der Pandemie. Größere Unternehmen können ihre Ergebnisse eher verbessern, während kleinere Betriebe oft weiterhin Verluste verzeichnen.
Als Hauptkostentreiber gelten die Personalausgaben, die einen immer größeren Anteil am Umsatz einnehmen. Die Branche fordert daher Zurückhaltung bei weiteren Belastungen und sieht die Notwendigkeit wirtschaftlich tragfähiger Lösungen bei künftigen Kollektivvertragsabschlüssen.
APA/Red.