„Winterwunder Burgenland“ wächst auf 50 Partner

Das Burgenland setzt im Winter auf Adventmärkte, Lichtinstallationen und neue Veranstaltungen, um den Ganzjahrestourismus zu stärken.

15.09.2026 15:26
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Das Burgenland kann zwar kein klassisches Wintersportangebot wie Skifahren bieten, setze dafür auf Märkte und Veranstaltungen.

Mit der Dachmarke „Winterwunder Burgenland“ will das Land den Tourismus auch in der kalten Jahreszeit stärken. In diesem Jahr beteiligen sich 50 Partner an der Initiative, nachdem es zuletzt 28 waren. Das gaben Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) und Tourismus-Geschäftsführer Didi Tunkel am heutigen Dienstag in Eisenstadt bekannt. Ziel sei es, das Burgenland als Ganzjahresdestination weiterzuentwickeln. Als erstes großes Projekt unter der Dachmarke wurde 2024 die Weihnachtskrippe auf der Seebühne Mörbisch umgesetzt. Die Sorge, dass das neue Angebot anderen Veranstaltungen Besucher entziehen könnte, habe sich laut Doskozil nicht bestätigt.

Wintermärkte als Publikumsmagnet

Das Burgenland könne zwar kein klassisches Wintersportangebot wie Skifahren bieten, setze dafür auf Märkte und Veranstaltungen. Laut Tunkel sind Wintermärkte wichtige Impulse für den Tourismus. In Mörbisch werden neben der großen Krippe und einem Lichterpark heuer erstmals ein 30 mal 30 Meter großes Lichterlabyrinth sowie weitere Angebote präsentiert. Im Vorjahr kamen laut Tunkel rund 30.000 Besucher nach Mörbisch, heuer sollen es mindestens 35.000 werden.

Von Adventmarkt bis Mittelalter-Weihnacht

Zum „Winterwunder Burgenland“ gehören unter anderem „Podo on Ice“ in Podersdorf, der Christkindlmarkt in Eisenstadt und mehrere Adventmärkte von Esterhazy. Auch außerhalb des Burgenlands soll die Initiative beworben werden. Beim Adventmarkt in Schönbrunn wird dafür eine kleinere Version der Mörbischer Krippe gezeigt. Neu im Programm sind unter anderem Veranstaltungen auf Burg Schlaining. Rund um Halloween ist erstmals „Burg Geflüster“ geplant, anschließend folgt nach einer dreiwöchigen Umbauphase eine mittelalterliche Weihnacht. Im Kulturzentrum Eisenstadt feiert zudem das „Lebkuchenland“ Premiere, zu dem unter anderem ein Indoor-Eislaufplatz gehört. Mit den unterschiedlichen Veranstaltungen soll das Winterangebot des Burgenlands breiter aufgestellt und die Zahl der Gäste auch außerhalb der klassischen Urlaubssaison erhöht werden.

(APA/red)

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