So kann man 2026 den Urlaub verdoppeln

Das Jahr 2026 bietet besonders günstige Konstellationen von Feiertagen und Wochenenden.

16.01.2026 9:08
Redaktion
© Gert Perauer
Der Faakersee in Kärnten

Während die Kälte den Alltag bestimmt, wächst bei vielen Österreichern bereits die Sehnsucht nach Sonne, Meer und Abstand vom Beruf. Der aktuelle Ruefa Reisekompass 2026 zeigt deutlich: Urlaub bleibt ein Fixpunkt im Leben. Rund 90 Prozent der Österreicher planen im heurigen Jahr mindestens eine Reise. Im Schnitt wollen sie 21 Tage unterwegs sein – zwei Tage mehr als 2025. Das durchschnittliche Jahresbudget liegt bei 2.209 Euro pro Person.

Feiertage clever nutzen

Ein wesentlicher Grund für die gestiegene Reiselust liegt im Kalender selbst. 2026 bietet besonders günstige Konstellationen von Feiertagen und Wochenenden. Wer seine Urlaubstage strategisch rund um diese Termine legt, kann aus wenig Einsatz viel freie Zeit gewinnen. Konkret lassen sich mit 30 verbrauchten Urlaubstagen bis zu 66 freie Tage herausholen. Besonders attraktiv sind Brückentage im Frühjahr sowie rund um Ostern, Christi Himmelfahrt und Weihnachten. Für viele wird Urlaub damit weniger eine Frage des Budgets als der Planung.

Erholung statt Erlebnisstress

Inhaltlich setzen viele Reisende auf Ruhe und Regeneration. Wellness, Natur und bewusste Auszeiten stehen hoch im Kurs. Das spiegelt sich auch in den Destinationen wider. Wer noch Inspiration sucht, findet sie aktuell auf der Ferienmesse in der Messe Wien. Dort präsentieren noch bis Sonntag mehr als 400 Aussteller Reiseziele, Angebote und Trends für das kommende Jahr.

Badeurlaub bleibt Nummer eins

Trotz neuer Reisemotive bleibt der Klassiker unangefochten: Badeurlaub führt mit 54 Prozent der Nennungen die Beliebtheitsskala an – ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rund 43 Prozent der Urlauber geben an, sich in ihrer Planung kaum beeinflussen zu lassen. Andere reagieren auf die wirtschaftliche Lage: 15 Prozent weichen bewusst auf die günstigere Nebensaison aus, 13 Prozent setzen auf Frühbucherangebote.

Europa dominiert die Reisepläne

Geografisch bleibt Europa das klare Zentrum der Urlaubswünsche. 80 Prozent planen Reisen ins europäische Ausland, 66 Prozent verbringen zumindest einen Urlaub in Österreich. Fernreisen stehen bei 23 Prozent auf dem Programm. Im Inland sind Steiermark (27 Prozent) und Kärnten (24 Prozent) besonders gefragt. International liegen Italien (32 Prozent), Kroatien (23 Prozent) und Deutschland (19 Prozent) an der Spitze.

Fazit: Wer 2026 die Feiertage geschickt nutzt, kann mit derselben Anzahl an Urlaubstagen deutlich mehr freie Zeit gewinnen und dem Reisejahr entspannter entgegensehen.

(red)

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