Palais Coburg startet als Private Guesthouse neu
Aus dem Luxushotel Palais Coburg entsteht ein Private Guesthouse, das Quiet Luxury und persönlichen Service in den Mittelpunkt stellen soll.
Das Palais Coburg befindet sich derzeit in einer umfassenden Renovierungsphase. Die Wiedereröffnung ist für den Sommer 2026 geplant. Mit dem Re-Opening wird das traditionsreiche Haus neu positioniert: Aus dem bisherigen Luxushotel entsteht ein exklusives Private Guesthouse mit 36 individuell gestalteten Suiten. Der Fokus soll auf diskretem Service, Privatsphäre und einer zeitgemäßen Interpretation von Luxus liegen.
Historisches Erbe
Das Palais Coburg ist eine bekannte historische Adresse Wiens. Die Neuausrichtung baut bewusst auf der Geschichte auf. Die historische Bausubstanz soll bewahrt und sorgfältig restauriert werden, während Design, Komfort und Service an heutige Ansprüche angepasst werden sollen. Ziel ist es, das architektonische Erbe mit einer klaren, zeitlosen Ästhetik zu verbinden. Urs Langenegger, CEO Hospitality Division der Pühringer Foundation Group, betont: „Wir gestalten die Zukunft und bewahren gleichzeitig die Geschichte. Das Palais bleibt ein Wahrzeichen Wiens – inspiriert von seiner Vergangenheit und bereit für die Ansprüche von morgen.“
Privatsphäre und individueller Service
Seit Jänner 2025 ist der Hotelbetrieb pausiert, um alle Suiten parallel neu zu gestalten. Künftig steht nicht mehr das klassische Hotelkonzept im Vordergrund, sondern ein auf individuelle Aufenthalte zugeschnittenes Guesthouse-Modell. Privatsphäre wird dabei als zentrales Prinzip verstanden. Der Service soll unaufdringlich sein, Bedürfnisse antizipieren und ein Höchstmaß an persönlicher Betreuung bieten. Das Gestaltungskonzept folgt dem Ansatz des Quiet Luxury: hochwertige Materialien, handwerkliche Qualität und eine zurückhaltende Eleganz, die bewusst auf Inszenierung verzichtet.
Bel Étage und Kasematten
Ein zentraler Bestandteil des Hauses bleibt die Bel Étage mit ihren historischen Prunkräumen. Sie wird umfassend renoviert und künftig als Herzstück des Palais für private Begegnungen und ausgewählte Anlässe genutzt. Ergänzt wird dies durch ein neues Restaurantkonzept, das die historischen Räume kulinarisch neu interpretiert und den Dialog zwischen Geschichte und Gegenwart stärken soll. Die Kasematten bleiben in ihrer ursprünglichen Form erhalten und dienen weiterhin als Kulisse für exklusive Veranstaltungen.
Weinarchiv als Markenzeichen
Ein Alleinstellungsmerkmal des Palais Coburg ist das Weinarchiv in den historischen Kellergewölben. Es gilt als eines der renommiertesten Weinkeller Europas und bleibt auch künftig ein zentraler Bestandteil des Hauses. Führungen, private Verkostungen und ausgewählte Events bieten dabei Einblicke in die Philosophie des Hauses. Trotz der laufenden Renovierungsarbeiten bleibt das Palais Coburg kulinarisch aktiv. Das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Gourmetrestaurant „Silvio Nickol“ sowie die „Clementine im Glashaus“ setzen ihren Betrieb fort, um das Haus auch während der Umbauphase als kulinarische Adresse sichtbar zu halten.
(PA/red)