SalzburgerLand richtet sich an Spätwinter-Urlauber

Mit der Kampagne „Winter Chillout“ sollen kurzfristige Buchungen für den Spätwinter in den Salzburger Wintersportregionen gefördert werden.

17.02.2026 12:39
red04
© SalzburgerLand Tourismus / Franz Neumayr
V.l.n.r.: Leo Bauernberger, Hans Scharfetter, Sandra Lahnsteiner-Wagner, Michael Walchhofer, Felix Gottwald und Mario Siedler.

Das SalzburgerLand will die Wintersaison über die Hochsaison hinaus verlängern. Dazu startet die Tourismusorganisation des Bundeslands gemeinsam mit regionalen Partnern die Kampagne „Winter Chillout“, die auf den Zeitraum von Mitte März bis Ostern abzielt.

Rückgang der Nächtigungen im Spätwinter

Obwohl die Wintersaison 2025 im SalzburgerLand gut begonnen hat, zeigen die Zahlen im Spätwinter einen deutlichen Rückgang. Während im Jänner und Februar in den relevanten Wintersportregionen Tennengau, Pongau, Pinzgau und Lungau zwischen 3,7 und 4 Millionen Nächtigungen verzeichnet wurden, sank die Zahl im März auf rund 2,4 Millionen und im April auf unter 900.000. Auch die Auslastung von Hotels und Unterkünften geht im Vergleich zu den Wintermonaten deutlich zurück.

Ziele der Kampagne

Die Kampagne richtet sich vor allem an kurzfristige, wintersportaffine Gäste aus Österreich und Deutschland. Ziel ist es, Buchungen für die zweite Märzhälfte und den April anzuregen. Laut SalzburgerLand Tourismus sollen dafür Angebote, Veranstaltungen und Pauschalen gezielt kommuniziert werden. Die Kampagne umfasst Hörfunkwerbung, Medienkooperationen, Online- und Social-Media-Marketing sowie klassische Pressearbeit. Zusätzlich werden Veranstaltungen und spezielle Angebote in den Wintersportregionen durchgeführt, darunter Musik-Events, geführte Skitouren und Ski-Deals mit Rabattaktionen bei Skischulen und Verleihstationen.

Bedeutung für die Region

Tourismus spielt eine zentrale Rolle in der Wirtschaft des SalzburgerLandes. Er trägt rund 13 Prozent zum Bruttoregionalprodukt bei und beschäftigt etwa 14,8 Prozent der regionalen Arbeitskräfte. Jede zusätzliche Saisonwoche kann daher laut Verantwortlichen die Wertschöpfung erhöhen und Arbeitsplätze stabilisieren. Vertreter aus Wintersport und Tourismus sehen den Spätwinter als eigenständigen Abschnitt der Saison. Abfahrts-Weltmeister Michael Walchhofer, Olympiasportler Felix Gottwald und Freeriderin Sandra Lahnsteiner-Wagner betonen die Möglichkeiten für Skifahrer und Wintersportler in dieser Zeit, während Tourismusvertreter auf die organisatorischen Maßnahmen und Angebote für Gäste hinweisen.

(PA/red)

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