Auftakt zur Fastenzeit im Marchfelderhof

Mit feinen Fischgerichten und musikalischen Einlagen stimmte man sich im Marchfelderhof beim Künstler-Heringsschmaus auf die Fastenzeit ein.

18.02.2026 15:05
red04
© Monika Fellner
Heinz Hanner, Peter Großmann und Robert Letz

Mit einem stimmungsvollen Heringsschmaus leitete der Marchfelderhof den kulinarischen Höhepunkt der Faschingszeit ein. Zahlreiche Gäste aus Kunst, Kultur und Wirtschaft folgten der Einladung und zeigten sich bestens gelaunt.

Historische Wurzeln des Heringsschmaus

Hausherr Peter Großmann erinnerte an die Ursprünge der Veranstaltung: Bereits zu Beginn des Ersten Weltkriegs habe seine Urgroßmutter Künstler eingeladen, um sie mit ihrem Heringssalat zu bewirten. Als Zeichen des Dankes hätten Mitglieder des Burgtheater sowie Opernstars die Bühne des Hauses spontan bespielt und den Abend musikalisch gestaltet. Diese Verbindung von Kulinarik und Kultur präge das Traditionshaus bis heute.

Kulinarische Vielfalt

Längst beschränkt sich das Angebot nicht mehr auf den klassischen Heringssalat. Serviert wurden unter anderem Avocado-Tatar, Granatapfel-Bismarckheringssalat mit Currycreme, Feigen-Shrimps-Salat mit Dillen-Mousseline, pannonische Fischsuppe sowie gebratenes Wallerfilet mit Mandelbutter. Die Haubenköche Robert Letz und Heinz Hanner begleiteten aufmerksam die Weindegustation von Winzerin Katharina Baumgartner. Mit einem Augenzwinkern verwiesen sie darauf, dass für viele Gäste mit dem Heringsschmaus bereits der kulinarische Übergang in die Fastenzeit beginne.

Musikalische Höhepunkte

Für die Moderation des Abends war Dieter Chmelar verantwortlich. Dabei gratulierte er dem österreichischen Musiker, Autor und Filmemacher Reinhold Bilgeri zu dessen 60-jährigem Bühnenjubiläum. Gemeinsam mit Kollege Gary Lux wurden Anekdoten aus mehreren Jahrzehnten Bühnenerfahrung ausgetauscht. Bilgeri selbst bedankte sich musikalisch mit bekannten Titeln wie „Desperado“, „Video Life“ und „Forever in Love“. Ein spontanes Duett mit Sopranistin Iva Schell verwandelte den Gobelin-Saal schließlich in eine Konzertbühne, auf der internationale Klassiker bis spät in die Nacht erklangen.

(PA/red)

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