Airbus spürt anhaltende Lieferengpässe
Airbus steigert Umsatz und Ergebnis, doch Lieferprobleme bei Triebwerken verzögern den Ausbau der A320-Fertigung.
Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seine eigenen Ergebnisziele leicht übertroffen. Gleichzeitig sieht sich der Konzern beim geplanten Produktionshochlauf seines wichtigsten Modells, der Airbus A320, mit anhaltenden Schwierigkeiten konfrontiert.
Umsatz und Ergebnis gesteigert
Wie das deutsch-französische Unternehmen am heutigen Donnerstag am Firmensitz in Toulouse mitteilte, stieg der Umsatz im Jahr 2026 um sechs Prozent auf 73,4 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte stärker zu: Es erhöhte sich um rund ein Drittel auf 7,13 Milliarden Euro. Mit diesen Zahlen übertraf Airbus seine eigenen Zielvorgaben leicht. Der Konzern profitierte dabei insbesondere von höheren Auslieferungen im Verkehrsflugzeuggeschäft.
Höhere Dividende geplant
Vorstandschef Guillaume Faury kündigte an, die Dividende für die Aktionäre anzuheben. Vorgesehen ist eine Erhöhung um 20 Cent auf 3,20 Euro je Aktie. Für das laufende Jahr hat sich das Management weitere Steigerungen vorgenommen. Airbus plant, 870 Verkehrsflugzeuge auszuliefern, nachdem im Vorjahr 793 Maschinen an Kunden übergeben wurden. Das bereinigte Ebit soll auf 7,5 Milliarden Euro steigen.
Engpässe bei Triebwerken
(APA/red)