Bahnnetz in Italien soll ausgebaut werden

Für die Ausdehnung des Hochgeschwindigkeitsnetzes wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.
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Auch eine Umgestaltung von 48 Bahnhöfen sei in Planung.

Italien will das Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn ausdehnen. Die Regierung hat der Bahnnetzgesellschaft RFI nun eine Machbarkeitsstudie für eine Hochgeschwindigkeitsstrecke entlang der Adria in Auftrag gegeben, die von Bologna bis Lecce in der süditalienischen Region Apulien verlaufen soll. Mit der Machbarkeitsstudie sollen die Kosten, die Fahrzeiten und die Möglichkeiten zur Steigerung des Waren- und Passagierverkehrs geprüft werden.

Auch die Nord-Süd-Achse Turin-Mailand-Rom-Neapel soll ausgebaut werden. So soll eine Bahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Neapel und der apulischen Hafenstadt Bari errichtet werden, die Ende 2023 eingeweiht werden soll. Italien will die Gelder des EU-Wiederaufbauprogramms „Recovery Plan“ zur Förderung großer Infrastrukturprojekte nutzen. Ein Teil davon wird für die Modernisierung des Bahnnetzes verwendet. Konkret sollen dem Bahnsystem in den nächsten Jahren 25 Mrd. Euro zufließen. Investiert wird nicht nur in Hochgeschwindigkeit, sondern auch in Regionalverbindungen.

 

APA/Red.

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