DDSG Blue Danube stärkt Kulturangebote
Für 2026 plant die DDSG Blue Danube eine Weiterentwicklung ihres Angebots mit neuen Themen- und Eventfahrten.
Die DDSG Blue Danube hat im Jahr 2025 einen Anstieg der Passagierzahlen verzeichnet. Insgesamt nutzten rund 3,5 Prozent mehr Fahrgäste als im Vorjahr die Angebote der Reederei. Die neun Schiffe des Unternehmens sind in Wien, in der Wachau sowie auf der Donauverbindung nach Bratislava im Einsatz. Die höchsten Monatswerte wurden im August erreicht. In Wien wurden 22.180 Passagiere gezählt, in der Wachau 23.352.
Neue Fahrformate für 2026
Ein inhaltlicher Schwerpunkt für dieses Jahr ist der Eurovision Song Contest, der 2026 in Wien stattfinden wird. Das Unternehmen plant, das internationale Großereignis mit speziellen Angeboten an Bord seiner Schiffe zu begleiten. Vorgesehen sind thematische Fahrten und Programmpunkte, die den Wettbewerb aufgreifen und sich an internationale Gäste sowie an das lokale Publikum richten. Parallel zu den Planungen rund um den Eurovision Song Contest sollen bestehende Kooperationen mit Kulturbetrieben weiter vertieft werden. Dazu zählen unter anderem Partnerschaften mit Veranstaltern aus dem Musik- und Kulturbereich. Ziel ist es, das Fahrtenangebot stärker mit kulturellen Ereignissen und Programmen in und um Wien zu verknüpfen.
Nachfrage nach Themen- und Charterfahrten
Im Jahr 2025 fanden insgesamt 144 Themenfahrten statt, was einer Ausweitung des Angebots um etwa 15 Prozent entspricht. Die Heurigenschifffahrt, die seit 30 Jahren Teil des Programms ist, verzeichnete im Jubiläumsjahr eine stabile Nachfrage. Auch das Chartergeschäft entwickelte sich positiv. Die Schiffe der DDSG Blue Danube wurden mehr als 200 Mal für Firmenveranstaltungen, private Feiern und Hochzeiten genutzt. Durch die Erweiterung der Flotte konnte zudem das Angebot an Tagesfahrten in den vergangenen zwei Jahren ausgebaut werden. Von Wien aus wurden 22 Fahrten nach Dürnstein durchgeführt. Zusätzlich fanden 37 Fahrten in die slowakische Hauptstadt Bratislava statt. Die Reederei bleibt damit ein fester Bestandteil des touristischen Verkehrs auf der Donau zwischen Österreich und der Slowakei.
(PA/red)
