Immer mehr Geld

Frankfurter Flughafengebühren steigen um 4,3 Prozent
© pixabay

Der Flughafen in Frankfurt ist der größte in Deutschland. Nun sollen Starts und Landungen teurer werden. Das hessische Wirtschaftsministerium hat nach eigenen Angaben die neue Entgeltordnung des Betreibers Fraport AG genehmigt, die ab dem kommenden Jahr im Schnitt 4,3 Prozent höhere Beiträge vorsieht.

Nachlässe soll es für besonders leise und energieeffiziente Flugzeuge geben. Für verspätete Landungen in der Nacht gelten diese Vorteile allerdings nicht mehr.

Tarek Al-Wazir, Wirtschafts- und Verkehrsminister, lobte am 15. Dezember die von Fraport gesetzten Anreize, die auch in Zukunft konsequent weiterentwickelt werden müssten. „Das betrifft nicht nur stärkere Anreize zur Vermeidung von Nachtflügen, sondern auch für den generellen Einsatz der leisesten Flugzeuge, die verfügbar sind.“

Zudem wird 2022 ein neues Anreizprogramm gestartet. Dieses soll den Einbruch durch die Coronapandemie wett machen und die Passagierzahlen wieder steigern. Dabei können die Airlines einen Teil der zunächst erhöhten Entgelte erstattet bekommen, wenn aufs Jahr mindestens 22,1 Millionen Passagiere von Frankfurt abfliegen. Das entspricht 63 Prozent der Passagierzahl aus dem Vorkrisenjahr 2019.

In diesem Verfahren gibt es einen Topf, aus dem alle Gesellschaften Mittel erhalten würden. Zusätzlich gibt es einen Topf, für den die Steigerung pro Airlinegruppe maßgeblich ist. Fraport hatte 2019 rund 816 Millionen Euro an Start- und Landeentgelten eingenommen. Eingesetzt werden die Mittel für den Erhalt und Betrieb der Flughafeninfrastruktur.

APA/ Red.

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