Malta: Doch keine Grenzschließung für Ungeimpfte

Ungeimpfte müssen stattdessen in Quarantäne.
© Pixabay

Quarantänepflicht für Ungeimpfte bei Einreise in Malta

Malta will die angekündigte Grenzschließung für nicht vollständig gegen das Coronavirus Geimpfte doch nicht umsetzen. Menschen, die ohne Impfzertifikat nach Malta einreisen, müssen sich jedoch für bestimmte Zeit in Quarantäne begeben.

Die geplante Grenzschließung hätte vergangene Nacht in Kraft treten sollen.
Die Dauer der Quarantäne blieb zunächst unklar. Für Neuankömmlinge aus sogenannten „roten“ Ländern galt bisher eine Pflicht zur Selbstisolation für 14 Tage.

Kritik von Seiten der EU

Die geplante Grenzschließung hatte Maltas Gesundheitsminister Chris Fearne am Freitag mit dem Anstieg der Corona-Infektionen bergründet.
Dieses Vorhaben hatte jedoch für Kritik der EU-Kommission gesorgt, die eine Beeinträchtigung des EU-weiten Reisezertifikats befürchtete. Dieses sieht eine Gleichbehandlung vollständig Geimpfter mit Genesenen und negativ Getesteten vor.

 

APA/Red.

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