Messen sind unabdingbar für Tourismus und Wirtschaft

Reed-Exhibitions-Chef Benedikt Binder-Krieglstein legt große Hoffnungen in die Öffnungskommission.
© Reed Exhibitions

Reed-Exhibitions-CEO Benedikt Binder-Krieglstein

Anlässlich der ersten Tagung der Öffnungskommission am Donnerstag weisen Vertreter der Veranstaltungswirtschaft und Messebranche auf die Notwendigkeit eines „pragmatischen und belastbaren Plans“ für die Wiedereröffnung hin.

Zahlreiche Arbeitsplätze bedroht

„Insgesamt leisten die drei Branchen zusätzlich zu ihrer unumstrittenen gesellschaftspolitischen Bedeutung eine Wertschöpfung von 18,17 Milliarden Euro. Davon entfallen neun Milliarden Euro auf die Veranstaltungswirtschaft, 8,7 Milliarden Euro auf Sportereignisse mit Publikumsbeteiligung und eine Milliarde Euro auf Messeveranstaltungen“, teilen die Branchenvertreter via Aussendung mit.

Hunderttausende Arbeitsplätze seien in angeschlossenen Branchen wie Tourismus, Hotellerie, Technikdienstleistern oder Medien von der Veranstaltungswirtschaft und Messebranche abhängig, die seit bald einem Jahr im Stillstand verharren.

Öffnungsplan

„Wenn in diesem Jahr noch Messen und Kongresse stattfinden sollen, dann braucht es jetzt einen Öffnungsplan, Anreize für die Veranstalter und Aussteller sowie eine Erweiterung des Schutzschirms. Durch die langen Vorlaufzeiten von Messen, ist es jetzt entscheidend, einen Öffnungsplan mit verlässlichen Rahmenbedingungen umzusetzen. Ein zweiter Herbst ohne Messen kann für viele Unternehmen zur Existenzbedrohung werden. Der Öffnungsplan ist das einzige Mittel, um die wirtschaftlichen Schäden durch die Pandemie nicht noch weiter zu multiplizieren“, mahnt Reed-Exhibitions-Chef Benedikt Binder-Krieglstein.

 

PA/Red.

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