Neue Kredithilfen für Airline SAS

Weitere drei Milliarden schwedische Kronen werden als Coronahilfen bereitgestellt.
© Pixabay

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS soll neue Kredithilfen von seinen staatlichen Hauptaktionären Dänemark und Schweden bekommen. Die beiden Länder einigten sich darauf, der Airline weitere drei Mrd. schwedische Kronen (295,56 Mio. Euro) bereitzustellen. Das teilte das dänische Finanzministerium am Mittwochabend mit.

Damit solle SAS im Kampf gegen die Auswirkungen der Coronakrise unterstützt werden. Die Hilfen müssten noch von der EU-Kommission genehmigt werden. Die Fluggesellschaft verwies ihrerseits auf laufende Bemühungen etwa zur Kostenreduzierung.

Dass die Airline die Mittel in der Coronakrise gut gebrauchen kann, zeigen nicht zuletzt die jüngsten Quartalszahlen: Im von Februar bis April laufenden zweiten Quartal 2021 stand angesichts von Reisebeschränkungen und geringer Nachfrage nach Flügen ein Verlust von mehr als 2,4 Mrd. Kronen zu Buche, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz sank auf 1,9 Mrd. Kronen, verglichen mit 5,3 Mrd. Kronen im Vorjahreszeitraum.

APA/Red.

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