ÖBB rechnen mit Impfungen in eigenen-Teststraßen noch im Mai

In 33 ÖBB-eigenen Teststraßen in ganz Österreich testen die Bundesbahnen jede Woche rund 14.000 Mitarbeiter.
APA/Herbert-Pfarrhofer

Testen, bis die Impfung kommt“, sagte ÖBB-Chef Andreas Matthä (re.)

14.000 Corona-Tests werden jede Woche in den auf ganz Österreich verteilten 33 Teststraßen der ÖBB durchgeführt. „Wir werden jedenfalls weiter testen, bis die Impfung kommt“, sagte ÖBB-Chef Andreas Matthä gegenüber Journalisten in Wien. Nach Einschätzung der ÖBB wird es schon im Mai genug Impfstoff geben, dass bei den ÖBB auch geimpft werden kann, um die bundesweite Durchimpfung zu beschleunigen.

Insgesamt werden in Österreich rund zwei Millionen Corona-Tests pro Woche durchgeführt. „Im Kampf gegen die Covid-Pandemie sind regelmäßige Tests ein ganz zentraler Bestandteil“, sagte Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) bei einem Besuch in der Teststraße in der ÖBB-Zentrale am Wiener Hauptbahnhof. „Und wir in Österreich sind hier ganz vorne dabei – auch dank Unternehmen wie den ÖBB.

Geringes Ansteckungsrisiko im Bus und Bahnverkehr

Über 100 internationale Studien bzw. Fachartikel haben der Umweltmediziner Prof. Hans-Peter Hutter (Ärztinnen für eine gesunde Umwelt) und sein Team berücksichtigt und in der Studie „Bus- und Bahnverkehr in Zeiten der Covid-19-Pandemie“ analysiert. Das Ergebnis der Studie: Das Covid-19-Infektionsrisiko ist im öffentlichen Verkehr überraschend gering. Ein indirekter Nachweis für ein geringes Infektionsrisiko in öffentlichen Transportmitteln kann auch aus Untersuchungen von Zugbegleiterinnen und Zugbegleitern mit ihrer langen Aufenthaltszeit im Zug und den häufigen, direkten Kontakten zu Reisenden abgeleitet werden.

APA/PA/red

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