Österreich steht fast still

Der Flugverkehr wird wegen der Corona-Pandemie weitgehend eingestellt.
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Die Redaktion der MGMedien meldet sich heute aus dem Homeoffice – hier mit einem Update zur Corona-Krise (APA Nachrichtenüberblick):

Das Coronavirus sorgt dafür, dass Österreich ab Montag (16.3.2020) fast still steht. Per „Ausgangsbeschränkung“ wird die Bewegungsfreiheit im öffentlichen Raum massiv eingeschränkt. Alle Menschen sollen in ihren Wohnungen bleiben. Aufsperren dürfen nur noch Geschäfte, die der Grundversorgung dienen. Die Gastronomie darf noch einmal bis 15.00 Uhr offen haben, Unis, Schulen und Kindergärten werden „geschlossen“. Von der Ausgangsbeschränkung gibt es nur wenige Ausnahmen: Berufsarbeit, die nicht aufschiebbar ist, dringend notwendige Besorgungen und Hilfe für andere Menschen. Darüber hinaus sind auch Spaziergänge alleine oder im Familienverbund gestattet.

Flugverkehr wird weitgehend eingestellt

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Sonntagabend (15.3.) an alle Österreicher im Ausland appelliert, sich „dringendst auf den Weg“ heim zu machen oder das Außenministerium zu kontaktieren, um heimgeholt zu werden. Denn der Flugverkehr von und nach Österreich werde „fast zum Erliegen kommen“. Derzeit werde der Flugverkehr noch auf „Minimalbetrieb“ durchgeführt, um Menschen heimzuholen. Aber sobald dies abgeschlossen ist, werden alle Flüge in Corona-gefährliche Gebiete gestoppt, betonte Kurz. Derzeit gibt es Flugverbote für die Schweiz, Spanien, Frankreich, Russland, die Ukraine, Großbritannien und die Niederlande.

Seehofer bestätigt deutsche Grenzschließungen

Der deutsche Innenminister Horst Seehofer hat die Rückkehr zu Grenzkontrollen wegen der Corona-Krise bestätigt. Es sollten vorübergehend wieder Grenzkontrollen an den Grenzen zu Österreich, der Schweiz, Luxemburg, Dänemark und Frankreich eingeführt werden, sagte Seehofer am Sonntagabend in Berlin. Die Kontrollen greifen demnach ab Montag (16.3.) um 08.00 Uhr in der Früh. Der Warenverkehr und auch der Grenzübertritt für Berufspendler bleibe möglich.

Euro-Länder wollen Folgen der Coronavirus-Pandemie kontern

Die Finanzminister der Eurogruppe, darunter aus Österreich Gernot Blümel (ÖVP), wollen am Montagnachmittag (16.3.) in einer Videokonferenz über ein umfassendes Krisenpaket gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie beraten. Dies hatte Eurogruppenchef Mario Centeno am Wochenende angekündigt. Die Videokonferenz ersetzt ein Ministertreffen in Brüssel, das wegen der Reisebeschränkungen abgesagt wurde. Die EU-Kommission hatte am Freitag (13.3.) ein milliardenschweres Notprogramm vorgeschlagen, um Unternehmen und Bürgern in der Coronavirus-Krise zu helfen.

APA/red (VzH)

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