Premiere des Gran Ballo Italiano in Wien
Mehr als 650 Gäste erlebten beim Gran Ballo Italiano in Wien eine Verbindung aus italienischer Lebensart und Wiener Balltradition.
Am 29. Mai 2026 feierte der Gran Ballo Italiano seine Premiere in Wien. Im Palais Niederösterreich kamen mehr als 650 Gäste aus Wirtschaft, Diplomatie, Politik, Kultur und Medien zusammen. Der Abend verband italienische Lebensart mit Elementen der Wiener Balltradition.
Internationaler Anspruch
Initiert wurde das Format von den Geschwistern Valeria Foglar-Deinhardstein und Luigi Barbaro Jr. Die künstlerische Leitung übernahmen Lidia Campanale und Mauro Maloberti. Der Gran Ballo Italiano versteht sich als Plattform für Begegnung, Austausch sowie zur Förderung der kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Österreich und Italien. Unter dem Ehrenschutz von Bundeskanzler Christian Stocker, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bürgermeister Michael Ludwig wurde die Veranstaltung bereits bei der ersten Ausgabe als neuer Treffpunkt für Entscheidungsträger und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens positioniert.
Im Zeichen italienischer Lebensart
Der Abend begann mit einem „Aperitivo all’italiana“ im Innenhof des Palais Niederösterreich. Zitronenbäume und Basilikumpflanzen prägten die Atmosphäre und setzten einen klaren thematischen Schwerpunkt auf italienische Kultur und Kulinarik. Das Programm umfasste den Eröffnungstanz der Tanzschule Elmayer sowie mehrere musikalische Darbietungen. Dazu zählten ein Auftritt des Mailänder Tenors Luca Lombardo, eine Popband des Mailänder Konservatoriums sowie die Pizzica-Band Khaossia. Ein weiterer Höhepunkt war ein Auftritt des Ersten Solotänzers des Wiener Staatsballetts Davide Dato gemeinsam mit Rosa Pierro, der zu den Klängen des Blumenwalzers gestaltet wurde. Den Abschluss bildete eine Italo-Disco-Nacht. Die gastronomische Gestaltung lag bei Luigi Barbaro Jr. und der Barbaro Gruppe. Serviert wurden italienisch inspirierte Speisen, die das Konzept des Abends ergänzten und den Fokus auf authentische italienische Gastfreundschaft legten.
Benefizgedanke
Der Gran Ballo Italiano unterstützte die Organisation Licht ins Dunkel. Pro verkauftem Ticket wurden fünf Euro gespendet. Ein Vertreter der Organisation war bei der Veranstaltung anwesend. Laut Veranstalter soll der Gran Ballo Italiano Räume für kulturelle, wirtschaftliche und persönliche Begegnungen schaffen. Die Resonanz der Premiere wird als Hinweis auf ein bestehendes Interesse an diesem Format gewertet. Mit der Premiere in Wien wurde ein neues gesellschaftliches Format im Veranstaltungskalender etabliert. Künftig soll der Gran Ballo Italiano als Plattform für den österreichisch-italienischen Austausch und gesellschaftliche Vernetzung weiterentwickelt werden.
(PA/red)