SalzburgerLand meldet Wachstum im Tourismus

Stabile Nachfrage und wachsende Schultermonate prägen die aktuelle Tourismusentwicklung im SalzburgerLand.

04.05.2026 15:34
red04
© Franz Neumayr/SalzburgerLand Tourismus
V.l.n.r.: Marco Pointner (Geschäftsführer Saalfelden Leogang), Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll mit Martin Holnburger (Geschäftsführer Pastel Bicycles) sowie Leo Bauernberger (Geschäftsführer SalzburgerLand Tourismus)

Mit dem Ende der Wintersaison am 30. April zieht das SalzburgerLand eine positive Zwischenbilanz. Von November bis März wurden mehr als 14,9 Millionen Nächtigungen verzeichnet – ein Plus von 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz noch ausstehender April-Zahlen blickt die Branche damit optimistisch auf den Sommer.

Ganzjahrestourismus zeigt Wirkung

Die strategische Ausrichtung auf Ganzjahrestourismus trägt zunehmend Früchte. Die Saisonverteilung ist mit rund 49 Prozent Sommer- und 51 Prozent Winter nahezu ausgeglichen. Besonders stark entwickelten sich die Schultermonate: Mai und Juni legten in den vergangenen zehn Jahren um 31,6 Prozent zu, der Herbst um 20,5 Prozent.

Stabile Reiselust trotz Unsicherheiten

Auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten bleibt Urlaub gefragt. Laut Statistik Austria nehmen Freizeit- und Urlaubsausgaben weiterhin einen hohen Stellenwert ein. Entsprechend positiv sind die Erwartungen für die Sommersaison, auch dank Investitionen in Infrastruktur und Qualität.

Aktivurlaub als zentraler Faktor

Das Sommerangebot setzt vor allem auf Natur und Bewegung. 83 Prozent der Gäste gehen wandern, rund 30 Prozent fahren Rad. Neue Angebote wie der Hohe Tauern Bike Trail ergänzen etablierte Formate wie den Salzburger Almenweg. Internationale Sport- und Kulturveranstaltungen stärken die Sichtbarkeit. Eine wichtige Rolle spielt die Region Saalfelden Leogang, die sich insbesondere im Bike-Tourismus etabliert hat. Mit dem Guest Mobility Ticket soll nachhaltige Mobilität gefördert werden: Mehr als 4,6 Millionen Tickets wurden bereits genutzt. Gleichzeitig setzen regionale Unternehmen Impulse im Bereich Innovation und Qualität.

(PA/red)

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