Schönbrunn-Standorte verzeichnen Gästeplus
Die Schönbrunn Group steigert 2025 die Besucherzahlen auf 5,26 Millionen und meldet Zuwächse an allen Standorten.
Die Schönbrunn Group blickt auf ein starkes Tourismusjahr 2025 zurück. Insgesamt wurden an den betreuten Standorten 5,26 Millionen Eintritte gezählt, nach rund 4,78 Millionen im Jahr zuvor. Damit setzt sich die Erholung nach den pandemiebedingten Einbrüchen fort und bestätigt die anhaltend hohe internationale Nachfrage nach Wiens imperialem Kulturerbe.
Schloss Schönbrunn bleibt Publikumsmagnet
Mit rund 3,96 Millionen Eintritten – inklusive der Angebote am gesamten Areal – blieb Schloss Schönbrunn auch 2025 Österreichs meistbesuchte Sehenswürdigkeit. Gegenüber 2024 entspricht das einem Plus von rund zehn Prozent. Den größten Anteil an den Gästen stellten erneut Besucher aus Deutschland, gefolgt von Reisenden aus den USA. Die breite Palette aus Prunkräumen, Parkanlagen, Irrgarten und ergänzenden Vermittlungsformaten erwies sich dabei erneut als tragende Säule des Erfolgs.
Zuwächse auch in der Hofburg und im Museumsbereich
Deutliche Steigerungen meldet die Gruppe auch für ihre Wiener Innenstadtstandorte. Das Sisi Museum in der Hofburg verzeichnete rund 927.000 Besucherinnen und Besucher, ein Plus von sechs Prozent. Das Möbelmuseum Wien konnte seine Eintritte mit rund 62.000 Gästen um 18 Prozent steigern. Beide Einrichtungen profitieren zunehmend von kulturinteressierten Städtereisenden, die ihren Wien-Aufenthalt gezielt um museale Angebote erweitern.
Rekordjahr für Schloss Hof
Besonders dynamisch entwickelte sich 2025 Schloss Hof im Marchfeld. Mit rund 308.000 Gästen wurde ein neuer Besucherrekord erreicht, was einem Zuwachs von 19 Prozent entspricht. Das barocke Ensemble nahe der slowakischen Grenze etabliert sich damit zunehmend als eigenständiges Ausflugsziel für Tagesgäste und Familien aus Wien und Niederösterreich.
Geschäftsführer Klaus Panholzer führt die positive Entwicklung auf die stabile internationale Reisetätigkeit, gezielte Angebotsentwicklung und die starke Positionierung der Standorte im Kultur- und Freizeitbereich zurück. Für die Tourismuswirtschaft in Wien und der Ostregion liefern die Zahlen ein weiteres Indiz für die hohe Bedeutung des Kulturtourismus als ganzjähriger Frequenzbringer – auch abseits klassischer Hochsaisonzeiten.
(APA/red)
