Schottisches Dorf testet Wiens „dullsten“ Monat
Bewohner des schottischen Dorfs Dull folgten Einladung des WienTourismus für ein Sightseeing nach Wien.
Der Jänner gilt vielerorts als der „dullste“ Monat des Jahres. Wien wollte das nicht unwidersprochen lassen – und lud kurzerhand jene ein, die es wissen müssen: die Einwohner des schottischen Dorfs Dull. 33 Gäste zwischen 9 und 84 Jahren folgten der Einladung und verbrachten ein winterliches Wochenende in der österreichischen Bundeshauptstadt.
Kultur, Kulinarik und Ballnacht
Das Programm setzte bewusst auf klassische Wien-Erlebnisse: Heurigenbesuch, eine exklusive Frühführung im Kunsthistorisches Museum, erste Walzerschritte in der Tanzschule Kraml und ein Abend beim Ball der Wissenschaften im Rathaus. Untergebracht war die Gruppe im traditionsreichen Hotel Imperial. Weitere Stationen reichten von der Morgenarbeit der Spanischen Hofreitschule über Eislaufen am Rathausplatz bis zu einem Vivaldi-Konzert in der Karlskirche.
Winter als Wirtschaftsfaktor
Bürgermeister Michael Ludwig nutzte den Anlass, um auf die Bedeutung des Ganzjahrestourismus hinzuweisen: Selbst im traditionell ruhigeren Jänner trage der Tourismus wesentlich zur wirtschaftlichen Stabilität Wiens bei. Auch Norbert Kettner betonte den Stellenwert Großbritanniens als Herkunftsmarkt – insbesondere für kulturinteressierte Gäste mit hoher Affinität zu hochwertigen Angeboten.
Internationale Aufmerksamkeit – und Fortsetzung geplant
Bereits die Einladung der Dorfgemeinschaft im Herbst 2025 sorgte für internationales Medienecho. Berichte unter anderem in The Independent, Euronews und der Daily Mail machten die Aktion zu einem PR-Erfolg mit Augenzwinkern. Wer selbst erleben möchte, wie wenig „dull“ Wien im Jänner ist, kann sich bewerben: Für Jänner 2027 wird das komplette Dull-Programm erneut verlost – offen auch für Wienerinnen und Wiener.
Weitere Informationen und Eindrücke: dull.wien.info
(PA/red)