Schwechat: Wiener Küche zieht in Terminal 3 ein
Mit der Terminal-3-Süderweiterung will der Flughafen Wien ab 2027 auch sein gastronomisches Angebot anhand bekannter Wiener Gastronomiebetriebe ausbauen.
Mit der geplanten Inbetriebnahme der Terminal-3-Süderweiterung im ersten Quartal 2027 will der Flughafen Wien-Schwechat auch sein gastronomisches Angebot deutlich ausbauen. Auf rund 70.000 Quadratmetern entsteht ein neuer Terminalbereich, davon sind etwa 10.000 Quadratmeter für Gastronomie vorgesehen. Ziel ist es, das Reiseerlebnis für Passagiere zu erweitern. Die Zuschläge für die Gastronomiebetriebe seien bereits vergeben worden, hieß es am heutigen Dienstag bei der Präsentation der Partner im Wiener Rathaus.
Bekannte Wiener Betriebe als Partner
Airport-Vorstandsdirektor Julian Jäger gab bekannt, welche Gastronomiebetriebe künftig in der Süderweiterung vertreten sein werden. Zu den Partnern zählen unter anderem Do & Co mit dem Café Demel und einer Bar, Figlmüller, Café Landtmann und Aida sowie die Restaurants Mochi, Neni und Barbaro All’aeroporto. Die beteiligten Gastronomen äußerten sich bei der Präsentation positiv über ihre Mitwirkung an der Terminalerweiterung. Jäger verwies darauf, dass auch die Betriebe selbst erhebliche Investitionen tätigen würden. Die Kosten für die Süderweiterung werden mit rund 420 Millionen Euro beziffert, die Bauarbeiten lägen laut Flughafen im Zeitplan.
Flughafen als „Visitenkarte“ der Stadt
Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) hob die Bedeutung des Flughafens für die Stadt hervor. Rund 40 Prozent der Wien-Gäste würden über den Flughafen Schwechat an- und abreisen, der damit eine wichtige Rolle als erste Anlaufstelle spiele. Kulinarik sei ein wesentlicher Bestandteil der Identität Wiens und stehe in enger Verbindung mit Kunst und Kultur. Auch Jäger betonte, dass Gastronomie für Reisende ein zentraler Bestandteil des Aufenthalts am Flughafen sei. Ziel sei es daher, ein vielfältiges Angebot für unterschiedliche Geschmäcker zu schaffen. Der Flughafen Wien strebe langfristig eine Positionierung als „Fünf-Sterne-Flughafen“ an und wolle in den kommenden zehn Jahren die Zahl der Passagiere auf bis zu 40 Millionen steigern.
(APA/red)