South African Airways wieder am Himmel

Nach einem aufwendigen Rettungsverfahren kann South African Airways (SAA) nun endlich wieder den Betrieb aufnehmen - allerdings mit drastischen Einschränkungen.
©APA/AFP/Emmanuel Croset

South African Airways war einst die zweitgrößte Airline Afrikas.

Zum ersten Mal seit 18 Monaten ist die südafrikanische Fluggesellschaft South African Airways (SAA) am gestrigen Donnerstag wieder abgehoben. Die Corona-Pandemie hatte dem Lufthansa-Partner so geschadet, dass sie bereits im Juni Insolvenz anmeldete und neben einer Umstrukturierung auch teilprivatisiert wurde. Nun konnte die Inlandsroute Johannesburg-Kapstadt wieder aufgenommen werden. Bereits für die kommende Woche sind jedoch weitere Verbindungen geplant, nämlich einige Regionallinien nach Ghana, Simbabwe, Mozambique, Sambia und die Demokratische Republik Kongo. Trotzdem dürfte der Betrieb noch länger eingeschränkt bleiben, da die Flotte der SAA von vormals 46 Fliegern auf sechs reduziert wurde, wodurch auch mehrere hundert Menschen ihren Job verloren haben.

South African Airways war einst die zweitgrößte afrikanische Fluggesellschaft nach Ethiopian Airlines, schrieb jedoch seit nunmehr zehn Jahren keine grünen Zahlen mehr und benötigte staatliche Unterstützung. Seit der Teilprivatisierung im Juni ist das Takatso-Konsortium Mehrheitseigner mit 51 Prozent, während der Staat nach wie vor 49 Prozent der Anteile besitzt. Für eine Neuausrichtung der Airline wären laut einem Rettungsplan beider Seiten umgerechnet rund 583 Millionen Euro nötig.

APA/Red.

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