Taste of Tomorrow erweitert Konzept

Taste of Tomorrow 2026 rückt den gastronomischen Nachwuchs in den Fokus und verbindet Innovation, Technik und nachhaltige Küchenkonzepte.

01.06.2026 13:45
red04
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Im Zentrum des Wettbewerbs steht die individuelle kulinarische Handschrift der Teilnehmenden.

Der von der JeGo Beteiligungs GmbH veranstaltete Wettbewerb Taste of Tomorrow wird im Jahr 2026 deutlich ausgebaut. Ziel ist es, jungen Talenten aus der Gastronomie eine größere Bühne zu bieten und innovative kulinarische Ansätze stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Der Wettbewerb versteht sich als Plattform für angehende Köche, die sich in Ausbildung befinden oder ihre Ausbildung nach dem 30. September 2022 abgeschlossen haben.

Kulinarische Handschrift und Innovation

Im Zentrum des Wettbewerbs steht die individuelle kulinarische Handschrift der Teilnehmenden. Laut Heimo Jessenko sollen insbesondere kreative Kompositionen gefördert werden, die zeigen, wie sich die Gastronomie der Zukunft entwickeln kann. Dabei geht es nicht nur um klassische Kochtechniken, sondern auch um Eigenständigkeit, Ideenreichtum und eine klare persönliche Linie in der Küche. Neben der Präsentation eigener Gerichte erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich vor einer international vernetzten Fachjury zu beweisen. Der Wettbewerb soll damit auch als Karrieresprungbrett dienen.

Jury mit internationaler Erfahrung

Die Bewertung der eingereichten Gerichte erfolgt durch eine Jury mit insgesamt 21 Gault-Millau-Hauben und 6 Michelin-Sternen. Damit zählt das Gremium zu den am höchsten dekorierten in der deutschsprachigen Gastronomieszene. Zu den Jurymitgliedern gehören unter anderem Mike Süsser, Vroni Lutz, Martin Klein, Didi Maier, Dominik Süß, Sebastian Leutgeb, Hermann Poll, Simon Wagner, Daniel Klein und Harald Irka. Die Zusammensetzung der Jury soll laut Veranstaltern sicherstellen, dass die Bewertungen praxisnah, international anschlussfähig und fachlich auf höchstem Niveau erfolgen.

Teilnahmebedingungen und Bewerbungsprozess

Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos und bis zum 17. August möglich. Einzureichen sind ein Lebenslauf, ein Porträtfoto sowie ein selbst entwickeltes Gericht inklusive Rezept, Foto und Kalkulation für zehn Personen. Zusätzlich muss das Gericht mindestens vier Zutaten aus einem vorgegebenen Warenkorb enthalten. Die übrige Gestaltung bleibt den Teilnehmenden überlassen.

Handwerk, Geschmack und Nachhaltigkeit

Im Wettbewerb stehen nicht nur Geschmack und Technik im Vordergrund. Auch Zeitmanagement, Ressourcenbewusstsein und die kreative Umsetzung spielen eine wichtige Rolle. Bewertet werden moderne Ansätze ebenso wie klassische handwerkliche Fähigkeiten. Besonderes Augenmerk liegt auf nachhaltigen Konzepten, moderner regionaler Küche sowie vegetarischen und veganen Interpretationen. Ziel ist es, unterschiedliche kulinarische Richtungen sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln.

Finale in Salzburg

Das Finale von Taste of Tomorrow findet am 5. Oktober 2026 in der Tourismusschule Klessheim in Salzburg statt. Die dortige Infrastruktur gilt als etablierter Austragungsort für kulinarische Wettbewerbe und bietet geeignete Rahmenbedingungen für den Entscheidungsdurchgang. Die Gewinner erhalten eine Trophäe, die von Dreikant gestaltet und produziert wird. Darüber hinaus sind zusätzliche öffentliche Auftritte vorgesehen, unter anderem auf der Bühne der „Alles für den Gast 2026“ sowie bei der Verleihung der „Heroes of Tomorrow by R. Express“ am 7. November 2026. Taste of Tomorrow wird unter anderem von Chefs Culinar unterstützt. Weitere Partner sind Rational, 11er Kartoffelspezialitäten, Herbeus, STAY SPICED!, Barilla und Lohberger. Die Initiative versteht sich als Beitrag zur Förderung des gastronomischen Nachwuchses und soll jungen Fachkräften eine Plattform bieten, um sich im professionellen Umfeld zu präsentieren und weiterzuentwickeln.

(PA/red)

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