Tourismusverband investiert in neue Outdoor-Projekte

Das 1,27-Millionen-Euro-Budget des Tourismusverbandes Villach beinhaltet allein über 700.000 Euro für neue touristische Infrastrukturprojekte.
© Michael Stabentheiner

Das Angebot von Mountainbike-Trails und familientauglichen Bike-Wegen soll ausgebaut werden

Investitionen in die Infrastruktur für Aktiv-Touristen – wie zum Beispiel neue Mountainbike-Trails – zählen zu den größten Brocken im Budget des Tourismusverband Villach 2021, das mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 1,27 Millionen Euro einstimmig beschlossen wurde. „Vor allem die Investitionen in neue Mountainbike-Anlagen am Faaker See und Radwege in den Ossiacher Tauern werden bei unseren Gästen großen Anklang finden“, ist Vorsitzender Gerhard Stroitz überzeugt. Aktuell laufen zahlreiche Gespräche mit Grundeigentümern, Weggenossenschaften und Behörden, um das Angebot von Mountainbike-Trails und familientauglichen Bike-Wegen weiter auszubauen.

Immer mehr Gäste reisen mit dem Rad am Auto an

Der typische Kärnten-Urlauber hat mittlerweile seine Bikes huckepack am Auto mit dabei und will möglichst viele neue Gegenden mit dem Rad erkunden. Neben neuen Rad- und Wanderangeboten – der Tourismusverband beteiligt sich mit 20.000 Euro an einem barrierefreien Zugang zum beliebten Skywalk an der Villacher Alpenstraße im Naturpark Dobratsch – investiert der Verband jährlich rund 130.000 Euro allein in die Pflege, Wartung und Instandhaltung von Wander- und Radwegen. „Starke Herbst-Niederschläge und ein harter Winter mit viel Schneebruch haben auf unseren familienfreundlichen Wanderwegen wie dem Drachenpfad Woroun oder der Burgherrenrunde ihre Spuren hinterlassen“, betont Stroitz. In den vergangenen Wochen wurden alle Ausflugsziele, Wander- und Radwege wieder top für den bevorstehenden Sommer vorbereitet.

Vorsitzender Gerhard Stroitz: „Mountainbikeanlagien werden sehr gut angenommen.“ © Tourismusverband Villach

Gute Buchungslage

Die Buchungslage im Sommer ist vielversprechend und ähnlich gut wie im Vorjahr. Campingplätze und seenahe Beherbergungsbetriebe profitieren. Die Stadthotellerie, die Wellness-Betriebe rund um die KärntenTherme, aber auch Kongressanbieter werden die Auswirkungen der Corona-Einschränkungen auch 2021 noch deutlich spüren.

 

PA/red

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