Valentinswochenende treibt Hotelpreise in die Höhe
Paare zahlen in beliebten Reisezielen wie Paris oder Rom am Valentinstag deutlich höhere Übernachtungspreise.
Hotels und Erlebnisse an den weltweit beliebtesten Reisezielen sind rund um den Valentinstag deutlich teurer. Eine aktuelle Analyse des Unternehmens Saily zeigt, dass Paare am 14. Februar im Durchschnitt etwa 30 % mehr für Unterkünfte zahlen als am darauffolgenden Wochenende. Besonders stark betroffen sind zentrale Hotels in romantischen Städten, in denen die Nachfrage die Verfügbarkeit schon Wochen im Voraus einschränkt.
Analyse zeigt Preissteigerungen
Die Untersuchung von Saily basierte auf Preisvergleichen und Verfügbarkeitsprüfungen in den weltweit gefragtesten Valentinstagszielen. Laut der Analyse führen die Spitzennachfrage und das begrenzte Angebot dazu, dass Hotels und Aktivitäten ihre Preise um 30 % bis teilweise 60 % erhöhen. „Wenn Millionen von Menschen ihre Reisen für dieselben Termine planen, schießen die Preise schnell in die Höhe, und die Verfügbarkeit schwindet noch schneller. Paare nehmen diesen Aufpreis oft in Kauf, da das Zelebrieren des Valentinstags am genauen Datum eine emotionale Bedeutung hat“, erklärt Matas Cenys, Head of Product bei Saily.
Top-Reiseziele für den Valentinstag
Die Analyse hebt fünf Städte und Regionen hervor, die zum Valentinstag besonders teuer und stark nachgefragt sind:
Paris
Paris gilt als die romantischste Stadt der Welt. Übernachtungspreise steigen hier am Valentinstagswochenende mindestens um 30 %. Viele zentral gelegene Hotels sind Wochen im Voraus ausgebucht. Auch Tickets für beliebte Attraktionen wie Crazy Horse, Moulin Rouge oder das Dior Museum sind oft nicht mehr verfügbar.
Venedig
Venedig kämpft mit begrenzten Kapazitäten, besonders für Gondelfahrten. Die Nachfrage führt zu längeren Wartezeiten und höheren Unterkunftspreisen. Selbst die berühmten Plätze wie der Markusplatz und der Canal Grande sind stark frequentiert.
Rom
In Rom steigen die Preise für Hotels und Restaurants spürbar. Viele Restaurants bieten zum Valentinstag nur feste Menüs an. Die Besucherzahlen an Sehenswürdigkeiten wie dem Trevi-Brunnen erreichen ein Niveau, das zusätzliche Maßnahmen wie Eintrittsgebühren erforderlich macht, um Menschenmassen zu steuern.
New York City
Auch in New York sind beliebte Erlebnisse wie Rooftop-Restaurants, Summit One Vanderbilt oder Broadway-Shows oft Wochen vor dem Valentinstag ausgebucht. Verfügbare Optionen sind häufig mit höheren Preisen oder zeitlich eingeschränkten Angeboten verbunden.
Malediven
Auf den Malediven spiegeln sich die hohen Nachfragen direkt in steigenden Preisen für Resorts wider. Viele Hotels setzen Mindestaufenthalte voraus, und speziell auf Paare zugeschnittene Erlebnisse wie Strand-Dinner oder Spa-Behandlungen sind teurer und nur begrenzt verfügbar.
Preisanstiege sind die Regel
Das Valentinstagswochenende ist grundsätzlich der teuerste Zeitpunkt für Reisen im Februar. Durchschnittlich lagen die Übernachtungspreise rund 30 % über denen der umliegenden Wochenenden. Bei besonders nachgefragten Hotels sind Erhöhungen von 50 % bis 60 % keine Seltenheit. „Reisen zum Valentinstag sind ein klassisches Beispiel dafür, wie das Timing sowohl den Preis als auch das Urlaubserlebnis beeinflussen kann. Romantische Reiseziele werden oft genau dann weniger flexibel und teurer, wenn die Nachfrage ihren Höhepunkt erreicht“, so Cenys. Neben den Top-Fünf zählen auch die Städte London, Prag, Wien, Barcelona und Santorin zu den am häufigsten gesuchten Zielen für den Valentinstag.
(PA/red)