ITB 2026: Anreiseprobleme aus dem Nahen Osten
Anreiseprobleme aus der Region Nahost führten dazu, dass einige Aussteller auf der ITB Berlin 2026 nicht vertreten waren.
Die internationale Tourismusmesse ITB Berlin ist ein zentraler Treffpunkt für Fachleute aus aller Welt. In diesem Jahr jedoch konnten viele Delegierte aus dem Nahen Osten und angrenzenden Regionen aufgrund des aktuellen Kriegs nicht anreisen. Zahlreiche Unternehmen sagten ihre Teilnahme ab, geplante Panels und Geschäftstreffen wurden verschoben oder abgesagt.
Auswirkungen auf Messeräume
In den Hallen der ITB Berlin fiel auf, dass dort, wo in früheren Jahren dichter Besucherandrang herrschte, dieses Jahr deutlich mehr Platz war, wo Aussteller aus den Golfstaaten erwartet worden wären. Die Unsicherheit im Flugverkehr infolge des Iran‑Kriegs und überlastete Flughäfen im Nahen Osten führten zu Flugausfällen und Reisechaos für Fachbesucher, die an der Messe teilnehmen wollten. Diese Probleme erschwerten die Anreise aus verschiedenen asiatischen und arabischen Ländern.
Besucherzahlen insgesamt
Trotz dieser Einschränkungen meldete die Messe Berlin insgesamt rund 97.000 Besucher aus zahlreichen Quell‑ und Zielmärkten. Die offiziellen Zahlen lagen damit nahezu auf Vorjahresniveau, auch wenn einzelne Aussteller und Besucher einen ruhigeren Messebetrieb bemerkten. Neben den direkten Auswirkungen des Kriegs standen bei der Messe unter anderem Gespräche über Sicherheit, Unsicherheit im Tourismussektor und Reiseverkehr im Fokus. Der ITB‑Betrieb selbst fand wie geplant statt, auch wenn die geopolitische Lage spürbar war.
(PA/red)