Zypern sorgt sich um Tourismus
Die Nähe zur Nahost-Krise belastet das Image von Zypern und verunsichert Urlauber.
Angesichts der angespannten Lage im Nahen Osten blickt die Tourismusbranche in Zypern mit Sorge auf die kommende Saison. Tourismusminister Kostas Koumis betonte, dass derzeit Maßnahmen gesetzt werden, um das Image der Insel zu stärken und auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren.
Die geografische Nähe zu Krisengebieten wie Israel und dem Libanon trägt zur Verunsicherung bei. Zusätzliche Sicherheitsvorfälle, etwa ein Drohneneinschlag nahe Limassol, verstärken die Sorgen in der Branche.
Besonders wichtig ist nun die Stabilisierung der europäischen Herkunftsmärkte, da Besucher aus der Region selbst zunehmend ausbleiben. Gleichzeitig zeigt sich auch bei europäischen Reisenden eine gewisse Zurückhaltung, während steigende Flugpreise die Situation zusätzlich erschweren.
APA/Red.