Flughafen Wien hebt 100-ml-Flüssigkeitsgrenze auf
Neue Flüssigkeitsscanner erlauben künftig bis zu zwei Liter pro Behälter im Handgepäck.
Der Flughafen Flughafen Wien-Schwechat rüstet bis zum Sommer auf neue Sicherheitsscanner mit Computertomographie um. Dadurch soll die bisherige 100-Milliliter-Grenze für Flüssigkeiten im Handgepäck wegfallen und künftig das Mitführen von Behältern mit bis zu zwei Litern ermöglicht werden.
Die dreidimensionalen Scanner erlauben, Flüssigkeiten und elektronische Geräte ohne Auspacken direkt zu prüfen, was die Kontrollen beschleunigen soll. Die Umstellung erfolgt schrittweise und wird bis zur Hauptreisezeit abgeschlossen sein.
Trotz der neuen Technik empfiehlt der Flughafen weiterhin, Flüssigkeiten nur in begrenztem Umfang mitzunehmen. Die Investitionen für die Umrüstung belaufen sich auf rund 25 Millionen Euro. International sind solche Scanner bereits an Flughäfen in Großbritannien und Italien im Einsatz.
APA/Red.