Camping-Boom hält an
Rekord bei Übernachtungen – Preise deutlich gestiegen.
Der Campingtrend in Deutschland hat 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Laut Statistisches Bundesamt wurden rund 44,7 Millionen Übernachtungen auf Campingplätzen gezählt – ein Plus von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und deutlich mehr als vor der Pandemie.
Abgesehen von den Pandemiejahren ist die Zahl der Campingübernachtungen in den vergangenen Jahren fast durchgehend gestiegen und hat sich innerhalb von zwei Jahrzehnten mehr als verdoppelt. Im Vergleich dazu wuchs die Gesamtzahl aller Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben deutlich langsamer. Etwa jede elfte Übernachtung entfiel zuletzt auf Campingplätze.
Besonders gefragt waren Regionen wie die Ostsee in Schleswig-Holstein, der Schwarzwald, die Nordseeküste in Niedersachsen sowie das Allgäu. Auch die Region Bodensee-Oberschwaben konnte wieder zu den meistbesuchten Zielen aufschließen.
Internationale Gäste zog es vor allem in den Südwesten, etwa in den Schwarzwald, die Regionen Mosel-Saar und Eifel.
Parallel zum Boom sind auch die Preise deutlich gestiegen: Übernachtungen auf Wohnmobilstellplätzen und Campingplätzen verteuerten sich seit 2020 stärker als andere Unterkunftsarten und auch stärker als die allgemeine Inflation.
APA/Red.