Marchfeldspargel g.g.A. startet in die Saison 

Die Spargelsaison 2026 ist eröffnet: Es wird auf Regionalität, Qualität und faire Landwirtschaft gesetzt.

01.04.2026 12:31
red04
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Mannsdorf an der Donau – Mit dem Beginn der Spargelsaison 2026 startet im Marchfeld nicht nur die Ernte eines der bekanntesten heimischen Frischeprodukte, sondern es beginnt auch die Saison des regionalen Gemüses. Der Marchfeldspargel g.g.A. steht dabei für Qualität, Nachhaltigkeit und faire Produktionsbedingungen. Gerade vor dem Hintergrund internationaler Handelsabkommen wie dem Mercosur-Abkommen gewinnt die Herkunft zunehmend an Bedeutung.

Während globale Märkte oft auf preisgünstige Importware setzen, bietet der Marchfeldspargel g.g.A. einen bewussten Gegenentwurf: regionale Produktion statt Anonymität, Qualität statt Masse. Konsumentinnen und Konsumenten entscheiden sich bewusst für faire Arbeitsbedingungen, transparente Produktionsstandards und kurze Transportwege.

Das Mercosur-Abkommen verdeutlicht die Herausforderung: Agrarprodukte aus Drittstaaten werden häufig unter niedrigeren Umwelt- und Sozialstandards erzeugt. Für heimische Betriebe bedeutet dies zusätzlichen Druck. „Wer Marchfeldspargel g.g.A. kauft, unterstützt die heimische Landwirtschaft und setzt ein klares Zeichen für nachhaltige Produktion“, betont Werner Magoschitz, Obmann des Vereins Marchfeldspargel g.g.A.

Auch 2026 folgt der Spargel einer klaren Ausrichtung: regional, regenerativ, fair und umweltschonend. Regenerative Landwirtschaft stärkt die Bodenbiologie, fördert Humusaufbau, speichert CO₂ im Boden und sichert langfristig die Betriebe. Dies leistet nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern garantiert auch die Zukunft der regionalen Landwirtschaft.

Der Marchfeldspargel g.g.A. ist saisonal, frisch und bewusst zeitlich begrenzt. Die Konsumentinnen und Konsumenten tragen mit dem Kauf aktiv zur Förderung regionaler Betriebe bei. Jede Entscheidung für den Spargel aus dem Marchfeld ist zugleich ein Signal für Qualität, Transparenz und verantwortungsvolle Landwirtschaft.

In der Saison 2026 setzt der Verein verstärkt auf Bewusstseinsbildung: Konsumentinnen und Konsumenten sollen nachvollziehen können, woher der Spargel stammt, wie er produziert wird und welchen Beitrag sie mit ihrem Einkauf leisten. Die Spargelsaison ist damit nicht nur ein kulinarischer Höhepunkt des Frühjahrs, sondern auch ein Bekenntnis zu regionaler Verantwortung, nachhaltiger Landwirtschaft und fairen Rahmenbedingungen.

APA/Red.

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